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Zwielichtiger Überfall

Für gewaltiges Aufsehen in der Region sorgt ein Vorfall in Flehingen. Ein 71-Jähriger wurde überfallen und dabei mit Schlägen am Kopf so schwer verletzt, dass noch am heutigen Mittwoch die Polizei von Lebensgefahr ausgeht. Die Hintergründe der Tat blieben einige Tage mysteriös und sorgten für heftige Mutmaßungen, zumal dem Opfer von vielen Seiten ein dubioser Lebenswandel attestiert wurde. Die Meinungen schwankten zwischen hellem Entsetzen über den Überfall und einem „Dem geschieht das gerade recht. Da hat ein früheres Opfer von ihm Rache genommen.“ Diese letztere Mutmaßung scheint sich zu konkretisieren. Die letzte Polizeimeldung dazu geht auf jeden Fall in diese Richtung. Sie lautet so:   Nach Gewalttat in Oberderdingen Tatverdächtiger festgenommen Oberderdingen (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe Am 15.12.2016 kam es in Oberderdingen zu einer Gewalttat, bei der ein 71-jähriger Mann in seiner Wohnung überfallen und niedergeschlagen wurde. Der derzeitige Gesundheitszustand des Mannes ist nach wie vor kritisch. Wie sich im Zuge der Ermittlungen der noch am Freitag eingerichteten Ermittlungsgruppe „Petrol“ des Kriminalkommissariats Bruchsal herausstellte, sollen zwei Frauen aus dem persönlichen Umfeld des Geschädigten einen 31-jährigen Mann mit der Tat beauftragt haben. Der Auftrag habe sich jedoch nicht auf eine Tötung, sondern nur eine Körperverletzung bezogen. Die Ausführung der Tat durch den 31-Jährigen sei hiervon aber abgewichen. Es besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte auch den Tod des Verletzten in Kauf nahm. Den Hintergrund für den Auftrag bildeten frühere Auseinandersetzungen mit dem Geschädigten, bei denen auch Gewalt angewandt worden sei, was eine der Frauen als Grund für die Tat angab. Der aus Kolumbien stammende 31-Jährige wurde am Montagabend an seinem Wohnsitz festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag wegen dringenden Verdachts des versuchten Mordes dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die beiden weiblichen Beschuldigten wurden nach Prüfung der Haftfrage aus dem Polizeigewahrsam entlassen und auf freien Fuß gesetzt, da diesen lediglich eine Anstiftung zur Körperverletzung vorgeworfen wird und keine Fluchtgefahr angenommen werden kann.

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