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Zweites Gesundheitszentrum wird ärztliche Betreuung nicht verbessern

(PM) Bei ihrem jüngsten Treffen erhielten die SPD Senioren Informationen aus erster Hand zur Gesundheitsreform. Die Veränderungen mit ihren Auswirkungen über die Länder bis hin zu den Kommunen erläuterte Bürgermeister Markus Rupp, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag. Er unterrichtete seine Zuhörer über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen bei der Rechbergklinik. Hier sind neben dem Klinikneubau auch weitere Einrichtungen im therapeutischen und pflegerischen Bereich vorgesehen, ebenso wie ein Ärztehaus zur ambulanten medizinischen Versorgung.  „Das Angebot der verschiedenen Praxen in unmittelbarer Nähe der Klinik ist optimal, da für Patienten kurze Wege entstehen und Synergieeffekte zwischen stationärer und ambulanter Versorgung geschaffen werden,“ führte Markus Rupp aus. Die noch von der grün-roten Landesregierung zugesagten Fördermittel stehen mit einer hervorragenden Förderquote von 58% bereit, so dass im Jahr 2018 mit der Fertigstellung des Klinikneubaus und der weiteren notwendigen Zusatzeinrichtungen gerechnet werden kann.   Das von der Stadt Bretten und einer Mehrheit des Gemeinderates geplante Gesundheitszentrum auf dem Sporgassenparkplatz führte bei vielen Mitgliedern des Kreistages, unabhängig ihrer Fraktionszugehörigkeit zu Irritationen und Unverständnis. Die Konzentration weiterer Fachärzte in einem zweiten Gesundheitszentrum wird die ärztliche Betreuung nicht verbessern, ist sich die Brettener SPD sicher. Rupp ergänzte: „Doppelstrukturen führen nicht zwangsläufig zu einer Standortstärkung, sondern können ihn auch nachhaltig schwächen.“   Markus Rupp machte auch deutlich, dass ein weiterer Schwerpunkt der SPD im Kreistag die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sei. Mit zwei Initiativen sei man bereits aktiv geworden. Zum einen sei ein „Runder Tisch Sozialer Wohnungsbau“ mit allen wichtigen Akteuren geschaffen worden, zum anderen wurde der Regionalverband Mittlerer Oberrhein aufgefordert, notwendige Flächen für bezahlbaren Wohnraum auszuweisen. Beide Initiativen, so Rupp, habe man schon vor der Verschärfung der Wohnraumsituation durch die hohe Flüchtlingszahl gestartet. Die SPD habe nämlich die Pflicht, Politik für alle Menschen zu machen.   Mit einer Kreisumlagen-Erhöhung in Höhe von 1 Punkt mittels eines Nachtrags sei im Sommer zu rechnen. Auslöser sei die schlechte Liquidität des Kreises.  

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