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Zwei Hubschrauber

Sieben teils schwer Verletzte nach Frontalzusammenstoß auf der B293

Erst sehr spät um 20.30 Uhr kommt eine Polizeimeldung zu dem Unfall, den wir heute Morgen gemeldet haben. Sie lautet so:

(PM pol) – Am Samstag, gegen 09:20 Uhr befuhr eine 75-jährige Frau aus dem Landkreis Karlsruhe mit ihrem Mercedes die B 293 von Bretten in Richtung Oberderdingen. In Höhe des Industriegebietes Bretten-Gölshausen kam sie, in einer langegezogenen Rechtskurve, aus bislang ungeklärter Ursache langsam in den Gegenverkehr. Hier streifte sie den entgegenkommenden Smart einer 36-jährigen Frau, bevor sie frontal mit einem dahinter fahrenden Mercedes SLK zusammen prallte. Der Smart kam nach dem Streifvorgang ins Schleudern, geriet in den Gegenverkehr und prallte mit einem hinter der Unfallverursacherin fahrenden Porsche eines 48-jährigen Mannes zusammen.

Die Unfallverursacherin wurde in ihrem Auto eingeklemmt. Sie musste durch die Feuerwehr Bretten, welche mit 6 Fahrzeugen und 28 Feuerwehrangehörigen im Einsatz war, mittels hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem Fahrzeug geschnitten werden. Die Frau wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Karlsruher Krankenhaus geflogen. Ihr 80-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt.

Im Smart wurde die Fahrerin und ihre 22-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Auf der Rückbank wurde ein 9-jähriger Junge ebenfalls leicht verletzt. Seine 14-jährige Schwester wurde schwer verletzt. Sie wurde mit einem weiteren Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Kinderklinik geflogen. Der 30-jährige Fahrer des SLK wurde leicht verletzt.

Neben den beiden Rettungshubschraubern war der Kindernotarzt und ein weiterer Notarzt sowie 4 Rettungswagen im Einsatz. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 50.000,- Euro. Die B 293 war bis 12:15 Uhr voll gesperrt.

DRK
Das Brettener Rote Kreuz berichtet auch über den Unfall. Nach dessen Angaben waren fünf Helfer der Bereitschaft mit zwei Fahrzeugen ausgerückt und übernahmen nach der Erstversorgung gemeinsam mit den Rettungsgdienstbesatzungen die Versorgung der Patienten. Insgesamt mussten sechs Patienten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

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