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Zum Straßenfest fertig

Neubau des Walzbachtaler Rathauses auf der Zielgeraden
Das Wössinger Straßenfest 2017 kann auf dem neuen Rathausplatz stattfinden. Davon zeigte sich sowohl Peter Blumberg als auch Bürgermeister Karl-Heinz Burgey vor dem Gemeinderat optimistisch. Ein klein wenig Unwägbarkeit sieht der Vertreter des mit der Planung des neuen Walzbachtaler Rathauses beauftragte Architekturbüros in dem engen Zeitplan, mit dem ein fataler Baufehler im Frühjahr wett gemacht werden muss. Ansonsten zeigte er sich jedoch optimistisch dass die drei Monate Verzug wegen des Bauschadens aufgeholt werden können. Zwar hätten teilweise schon beauftragte Firmen wie etwa die Nassputzfirmen wegen der neuen Zeitfenster absagen müssen. Er rechne jedoch fest damit, dass das neue Rathaus am 19.Juni 2017 übergeben werden könne. Der Rathausplatz stehe ab dem 8. September für das Wössinger Straßenfest zur Verfügung, versicherte er auf hartnäckiges Nachbohren des Vorsitzenden des Wössinger Obst- und Gartenbauvereins Ernst Reichert (Grüne). Karl-Heinz Burgey interpretierte die vermehrten Anstrengungen um die Einhaltung dieses sportlichen Terminplans wie der Bürgermeister gerne formuliert als „ein Verneigen vor den Wössinger Vereinen“.

Grundlage ist jedoch, dass die Arbeiten zügig fortgesetzt und die restlichen Gewerke schnell vergeben werden. Als solches standen am Montag zunächst die Freianlagen auf der Tagesordnung. Dafür lag ein Angebot von 542.499 Euro vor. Es lag 79.708 Euro über der Kostenberechnung. Der Gemeinderat folgte einstimmig der dringenden Bitte des Bürgermeisters, trotzdem bei der Entscheidung für ein etwas teureres Natursteinpflaster zu bleiben. Die höhere Summe sei allein der Auslastung der Firmen zuzuschreiben. Insgesamt liegen damit die Kosten bei 7,304 Millionen Euro.

Silke Meyer: „Überschreitungen sind an der Tagesordnung“


Für die SPD-Fraktion, die sich für eine Obergrenze von sieben Millionen Euro angesetzt hatte, zeigte Silke Meyer Verständnis für diese Überschreitung. Solche Überschreitungen seien bei fast allen größeren Projekten an der Tagesordnung. Angesichts dessen seien 5 Prozent durchaus angemessen und nicht verwerflich. „Damit können wir leben“, meinte Silke Meyer und führte das relativ gute Resultat auf solide Entwürfe des Architekturbüros zurück. Es habe bei drohenden Kostenüberschreitungen günstigere Alternativvorschläge beibringen können. Die Zusage, die letzten Gewerke noch 2016 vergeben zu können, sei jedoch nicht eingehalten worden.

Peter Blumberg warb um Verständnis dafür, dass die intensive Abarbeitung des Schadensfalles selbst bei dem Personalbestand eines so großen Architekturbüros nicht ohne Verzug habe geleistet werden können. Mit Maler, Metallbau, Schreiner, Fliesen stünden nur mehr kleinere Gewerke an. Mit der letzten Vergabe der Möbel rechnet er am 5. Februar.

Damit sind die Arbeiten am Neubau so weit, dass der Gemeinderat über den Abriss des alten Rathauses entscheiden konnte. Die Abbrucharbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Von 12 angeschriebenen Firmen reichten sechs ein Angebot ein. Die Firma Zens, die auch das alte Feuerwehrgerätehaus abgerissen hatte, hatte mit ihrem Angebot in Höhe von 135000 Euro die Nase vorn. Das Angebot liegt um rund 4000 Euro über dem eingeplanten Budget in Höhe von 131.495 Euro. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu. Der Abbruch soll in maximal fünf Wochen erledigt sein. Der Umzug der Mitarbeiter ist ab 19.6. in drei Wochen vorgesehen.

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