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Zufriedene Senioren

Umfrage des Walzbachtaler Seniorenbeirats
„Älter werden in Walzbachtal“ ist recht angenehm. Zu diesem Ergebnis kommt eine unter dem gleichnamigen Titel durchgeführte Umfrage des Walzbachtaler Seniorenbeirats. Helmut Patsch und Fritz Beran stellten dem Gemeinderat die Auswertung vor.

Schon allein die Beteiligung ssah Helmut Patsch als Erfolg. Von 2645 versandten Fragebögen seien 948 zurückgesandt worden. Mit dem Rücklauf von 35,8 Prozent sei er mehr als zufrieden. 46 Prozent der Teilnehmer seien zwischen 60 bis 70 Jahren alt gewesen, immerhin 6,7 Prozent über 85 Jahre. Aus insgesamt 57.000 Einzeldaten seien aufschlussreiche Ergebnisse herausgefiltert worden. Die Datenflut zu verdichten sei eine große Aufgabe gewesen.

Zwischen den Ortsteilen habe es in manchen Fragen deutliche Unterschiede gegeben. So etwa seien die Wössinger Teilnehmer deutlich älter gewesen als die Jöhlinger. Mit dem Fehlen eines Einkaufsmarktes in Wössingen sei es auch nicht verwunderlich, dass die Wössinger deutlich unzufriedener mit der Einkaufssituation seien als die Jöhlinger.,

Alle gemeinsam verbindet indessen eine große Zufriedenheit mit der Sauberkeit des Dorfes, der Nähe zu Grünanlagen, dem Öffentlichen Nahverkehr, der Sicherheit oder der medizinischen Versorgung. Allerdings werde das Fehlen von Fachärzten von einer großen Mehrheit als eine wesentliche Einschränkung empfunden. „Aber das wird eine Herkulesaufgabe sein, die nur schwierig zu lösen sein wird“, hatte Helmut Patsch dafür keinen Trost oder Aussicht auf Besserung parat.

Immerhin 85 Prozent hätten angegeben, dass sie noch nicht auf Hilfe angewiesen seien. Die Mehrzahl wohnt im eigenen Haus. Viele könnten sich aber den Umzug in eine andere Wohnform vorstellen. Dort sollte ein 24-Stunden-Notruf-System vorhanden sein. Die Nachbarschaftshilfe – wiewohl sehr aktiv – sei noch nicht so bekannt. Vor allem für diesen wie auch für andere Bereiche sollte die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden.

Ein dickes Dankeschön für die zeitintensive Arbeit durften die beiden Seniorenbeiräte vom Bürgermeister in Empfang nehmen. Die Ergebnisse interpretierte er als „Bestätigung für viele Linien, an denen wir als Gemeinde in den letzten Jahren gearbeitet haben,“ meinte Karl-Heinz Burgey. Es sei eine sehr gute Rückmeldung für die Gemeindeverwaltung. Er begreife das als Auftrag, weiter behutsam am sozialen Netz Walzbachtal zu arbeiten. Im Namen des gesamten Gemeinderats dankte Silke Meyer (SPD). Die Umfrage habe eine sehr gute Grundlage ergeben, „auf der wir weiter arbeiten können.“

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