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Zu dicht

Gemeinderat lehnt Erweiterungen bei der Zehntscheune ab

Abgelehnt hat der Walzbachtal Gemeinderat die Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Prinz-Max-Straße. Im hinteren Bereich der seit mehreren Jahren umgewidmeten ehemaligen Gaststätte zur „Zehntscheune“ will der Bauherr in dritter Reihe ein weiteres Wohnhaus errichten.

Das Vorhaben, so die Beurteilung der Gemeindeverwaltung, füge sich nicht in die Umgebungsbebauung ein. Es würde das Ortsbild beeinträchtigen. Der Gemeinderat folgte dieser Empfehlung und verweigerte  einstimmigder Bauvoranfrage das Einvernehmen.

Schon zu Beginn der Sitzung hatte Ex-Gemeinderätin Karin Herlan in der Fragestunde auf Missstände rund um die ehemalige Zehntscheune aufmerksam gemacht. Entgegen eines Beschlusses des Gemeinderates anfangs des Jahres 2017 war dort nicht ein Wohnprojekt der Jugendhilfe untergebracht, sondern waren kleine Monteurszimmer eingerichtet worden. Die haben für einen ungeheuren Parkdruck rund um den Zehn0tscheune und für mächtig Verdruss bei den Anliegern gesorgt. Karin Herlan sorgte sich überdies, ob in dem alten Gebäude die Brandschutzvorschriften eingehalten würden.

Keine Bedenken hingegen hatte der Gemeinderat gegen zwei Bauanträge in den Frühmessgärten. Sie weisen lediglich geringfügige Abweichungen vom vorliegenden Bebauungsplan auf. Obwohl die geplante Traufhöhe deutlich über der der Umgebungsbebauung liegt und Befürchtungen diskutiert wurden, damit einen Präzedenzfall zu schaffen, erhielt ein Bauantrag für ein Einfamilienhaus in der Jöhlinger Ringstraße ebenfalls die Zustimmung des Gemeinderats. Genauso ein Bauantrag für eine Nutzungsänderung für ein Gebäude des Zementwerks in der Bruchsaler Straße, das schon seit Jahren für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen genutzt wird.

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