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Wössingen läuft 2x

Erfolgreicher Start einer neuen Laufveranstaltung in Walzbachtal
Eine Premiere feierte die Wössinger Opterra GmbH mit ihrem ersten Zementwerkslauf. Eine erfolgreiche Premiere. Tino Villano, stellvertretender Werksleiter, versprach sofort Wiederholung und die Etablierung im Walzbachtaler Sport- und Veranstaltungskalender. Denn Theo Hartmann vom Kooperationspartner TV Wössingen konnte gleich in der ersten Auflage 21 Bambinis, 36 Läufer auf die Fünf-Kilometer-Strecke und wenig später 41 Läufer auf die Zehn-Kilometer-Strecke schicken. Die Nase vorn hatte wieder einmal der regionale Dauersieger Markus Jancura und das nicht nur über die 10 Kilometer. Für ihn waren die fünf Kilometer nichts mehr als lässiger Aufgalopp, bei dem er mit 19:15 Minuten alle anderen weit hinter sich ließ.
Genau das gleiche dann bei den zehn Kilometern. Mit 40:32 Minuten war er zwar weit von seinen ansonsten beim Himmelfahrtslauf des TV Wössingen gezeigten Bestzeiten entfernt. Weit aber auch vom Zweitplatzierten und Lokalmatador Uwe Held reichte es aber immer noch. Die Zeit war andererseits Signal dafür, dass es sich auf der Berg-und-Tal-Bahn entlang des Zementwerks um eine anspruchsvolle Strecke handelte.
Unter die Schar der Läufer hatte sich ein direkt am Ziel in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnender Flüchtling gemischt. Yaman Ibo hatte sich spontan zum Start entschlossen. Für ihn war Teilnehmen wichtiger als Siegen. Hatte er nur einige wenige Schritt bis zum Start, so hatten andere Läufer weite Anfahrtswege etwa aus Hirschberg oder Horb am Neckar nicht gescheut.
Die Läufer wurden schon vor dem Start von Nicoletta Joanni eingestimmt. Die Fitnesstrainerin aus dem Jöhlinger docfit absolvierte ein Aufwärmprogramm, das möglichen Muskelproblemen vorbeugen sollte. Wer dennoch mit einem Zipperlein über die Ziellinie trudelte, dem war sofort geholfen. Denn direkt am Ziel hielten sich an dem docfit-Stand mit Dr. Tschersich und Dr. Nees gleich zwei Doktores bereit und kümmerten sich hin und wieder um einen Läufer. Gute Laune kam auf jeden Fall bei den Zumba-Tänzen auf, die von Patricia Alvarez geleitet wurden.
Extrem nachgefragt waren die Turmbesteigungen. Über 100 Neugierige wurden auf den Vorwärmerturm des Zementwerks geführt und genossen aus über 100 Metern Höhe einen phantastischen Ausblick in den Kraichgau und die Rheinebene.
Eine positive Bilanz zog nicht nur Tino Villano, sondern auch Jörg Hartmann. Der TV-Vorsitzende wies auf die vielfältigen Beziehungen hin, die bereits zwischen dem TV Wössingen und dem Sponsor Opterra bestehen. Er betrachtete die Veranstaltung als Möglichkeit, das Leistungsspektrum des TV zeigen zu können und freute sich darauf, den Zementwerkslauf künftig als zweite Laufveranstaltung im Jahr organisatorisch begleiten zu dürfen.
 

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