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Wössingen vergessen

Die Mondspritzer eröffneten ihre Kampagne Einen außerordentlichen Erfolg können die Wössinger Narren schon zur Eröffnung ihrer Faschingskampagne verbuchen, die im Gegensatz zu den am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagenden Jöhlinger „Kreizkepf“ mit einem Tag Verspätung begann. Zum ersten Mal nahmen Karl-Heinz Burgey und eine Delegation des Gemeinderats an dem kurzen närrischen Treiben rund um den Wössinger Mondspritzerbrunnen im Bürgergarten teil. „Jawoll“, bestätigte denn auch der Schultes, man habe die Haushaltsberatungen ausschließlich deshalb verschoben, um närrische Inspirationen zur Diskussion des 2017er Haushalts zu erhalten. Denn ohne diese Anregungen falle dem Gemeinderat ohnehin nichts Gescheites ein.   Karsten Matt ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Der Sitzungspräsident der Wössinger „Mondspritzer“ gab dem Bürgermeister und den anwesenden Gemeinderäten umgehend die gehörigen Steilvorlagen für die Beratungen mit auf den Weg. Der Bürgermeister sei saumäßig stolz auf die Ansiedlung des dm und des Weinguts Schäfer in Jöhlingen, meinte Matt. Den Stolz könne er mehren und ruhig auf Wössingen ausdehnen. „Wir müssen ihm nur noch beibringen, dass es auch Wössingen gibt,“ forderte der Narr den Schultes zu verstärkten Anstrengungen im Oberdorf auf. Als einen schweren publizistischen Ausfall bezeichnete Matt die NadR-Pause, vergleichbar mit dem schrecklichen Zustand, wenn es bundesweit die Bildzeitung nicht mehr gäbe. Närrische Unterstützung erhielten die „Mondspritzer“ durch eine Delegation der befreundeten „Brettener Bütt“. Sie antwortete unter der Leitung von Anette Giesche und Günter Wolf dem dreifach „Wasser marsch“ der Mondspritzer mit einem nicht minder lauten „Wau wau“. Günter Wolf sorgte für Heiterkeit nicht nur mit einem sich zum Rohrkrepierer entwickelnden Witz, dem der „Roddy“ seinen Samstagskracher folgen ließ, eingerahmt von den charmanten Damen der Tanzgarde des TV Wössingen.  

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