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Winzers Unglück

Jetzt wird es überdeutlich an den Reben im Jöhlinger Hasensprung. Außer den Staren-Scharen kümmert sich in weiten Teilen des Rebgeländes niemand um Schwarzriesling und Spätburgunder. Selbst die Renommiertraube Auxerrois hängt traurig am Stock. Wenn es gut geht, holen die Vögel sich die Beeren. Wo es nicht gut geht,

wird es selbst vom Römerweg aus gesehen unappetitlich. Fäulnis und Schimmel breitet sich auf den Trauben aus. Da blutet nicht nur so manches Winzers Herz. Auch bei den Normalsterblichen ist das Bedauern groß, dass niemand die Trauben verwerten will, dass es selbst kein Angebot fürs unentgeltliche Holen gab.

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Kommentare (2)

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    S.Fabry

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    Schade, schade, schade… vielleicht hätte man die Anbauflächen als „Für Selbstpflücker“ kennzeichnen können. Wobei selbst bei unserer übersättigten Wohlstandsgesellschaft… Traurig, ist aber so.

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    Traubenbesitzer

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    Noch gehören die Trauben, bis Pachtende -am 11.11. St. Martin, endet das Pachtjahr- dem Weingut Schäfer. Auch der Insolvenzverwalterin war es wohl nicht möglich eine klare Regelung zu treffen und die Trauben von der GWG Weingarten ernten zu lassen.

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