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Der Winter kann kommen

Skiklub Kraichgau mit Skimarkt

Der Winter naht. Die Vorbereitung darauf läuft bei den Fans der weißen Jahreszeit. Eine gute Gelegenheit bot dazu am Samstag der Skimarkt des Skiclubs Kraichgau. Ein Gutteil der Beruflichen Schulen Bretten hatte sich in einen großen Trödelmarkt verwandelt für Skis,

Snowboards, Helme, Stöcke und Schuhe. Vom Klimawandel war bei diesem Anlass absolut gar nichts zu spüren. Die Interessenten drängten sich insbesondere zum Auftakt um 13 Uhr als ob es kein Morgen gäbe. Ein Durchkommen war in den Klassenzimmern im Obergeschoss, wo die Angebote präsentiert wurden,  kaum mehr möglich.

Skimarkt-Organisator Robin Becker war denn auch mehr als zufrieden mit der Resonanz der mittlerweile 46. Auflage des Skimarkts. Er machte sogar gegenüber den Vorjahren einen Aufwärtstrend bei den Anbietern aus, die bereits am Morgen ihre gebrauchte Ausrüstung für den Winterurlaub angeliefert hatten. Das allerdings führte er nicht darauf zurück, dass das Interesse am Skisport nachgelassen habe. An Schnee herrsche in den traditionellen Skisportgebieten kein Mangel, wenn er sich auch gegenüber früher teilweise in höhere Lagen zurückgezogen habe.

Vincent Eckert war einer der Ersten der freudestrahlend und erfolgreich von dannen ziehen konnte. Der achtjährige Sternenfelser, der in diesem Jahr zum ersten Mal auf die Ski stehen wird, war komplett ausgerüstet mit Ski, Schuhen und Stöcken für den anstehenden Urlaub in Montafon. Mama Heike hatte dafür mit etlichen hundert Euros ganz schön tief in die Tasche greifen müssen. Axel Gehrer relativierte diesen Betrag: „Neu hätte sie dafür mehr als das Dreifache bezahlen müssen“, meinte der beratende Skilehrer. Vincents Fußballfreund Georg Exner hatte es mit Papa Georg etwas bescheidener angehen lassen und ging für 70 Euro ebenfalls komplett ausgerüstet nach Hause.

Thomas Diestl, im Erdgeschoss schließlich fürs Bezahlen zuständig, bestätigte, dass es an Material in diesem Jahr tatsächlich nicht mangelte. Eine Super Gelegenheit sei das für Familien, die schnell aus den Schuhen herauswachsenden Kinder jedes Jahr erneut mit Ausrüstung auszustatten und so viel Geld zu sparen. Auf Qualität könne man sich dabei verlassen, denn alle eingereichten Ausrüstungsgegenstände würden von den Mitgliedern des Skiclubs überprüft und notfalls auch zurückgewiesen. Helme kämen aus Sicherheitsgründen ohnehin nur neu in den Verkauf.  Hier bewähre sich die Zusammenarbeit mit zwei kooperierenden Sportgeschäften.

Skilehrer Thomas Diestl berät einen Interessenten.

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