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Windräder sorgen für Wirbel

Kommentare aus der Enge herausgeholt (Update 13.8.20)

Am Montagabend hat der Walzbachtaler Gemeinderat über die Windkraftanlage auf dem Weingartener Heuberg beraten. Ein Besucher der Sitzung hat schon vor meiner Berichterstattung einen bissigen Kommentar eingesandt. Den will ich hier in der Reihe der bisher eingegangenen veröffentlichen.

In der NadR-Kommentarspalte sorgt zurzeit das Thema Windräder auf dem Heuberg zwischen Weingarten und Jöhlingen für eine heftige Diskussion. Längere Beiträge sind auf der engen Spaltenbreite recht sperrig zu lesen, die Links schlecht anzuklicken. Da es von der Kategorie aber einige gibt, hab ich der besseren Lesbarkeit, aber auch der Bedeutung halber beschlossen, das Thema aus der Kommentarspalte herauszuheben.

Die Kommentare sind in der Reihenfolge ihres Eingangs sortiert. Die letzten sieht man zuerst (ganz oben), die ersten zuletzt (ganz unten).

Gondelsheimer

13. August 2020

Als Antwort auf: Windräder sorgen für Wirbel
A propos Entsorgung Rotorblätter:
Lt. https://www.en-former.com/ausrangiert-wie-entsorgt-man-42-000-rotorblaetter/ kann man diese kleinschnippeln und in Zementfabriken verbrennen. Das ist doch eine naheliegende Lösung in diesem Fall…

Zuhörer

7. August 2020

Danke Madro, für die Info und die Email Adresse. Kann das nur unterstützen. Die Aussage von Einzelnen Gemeinderäten, das wäre die Sache der Weingartener, kann man alleine schon auf Grund der Nähe der Riesen Dinger zu Walzbachtal nicht nachvollziehen. Sollen andere über die Beeinträchtigungen von uns Walzbachtalern entscheiden? Hallo?! Gehts noch? Die Anlagen werden 2,5 mal so hoch wie der Zementswerksturm in Wössingen. In 5-Fächer Ausführung

Madro

4. August 2020 | #

Als Antwort auf: Windräder sorgen für WirbelAls Antwort auf: Lars
Widerstand formiert sich bereits, wir organisieren uns aktuell über eine Whatsapp Gruppe. Alles weitere gerne per Email über gegenwind.walzbachtal@gmail.com

Anbei noch ein interessanter Artikel für alle Tierbesitzer. https://www.lebensqualitaet-oberes-suhrental.ch/argumente/haus-nutztiere-und-wildtiere/

Harald Kann

4. August 2020

Als Antwort auf: Schattenwurf problematisch Als Antwort auf: Carsten
Welche Energie? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose. Und wenn dann mal keiner mehr kommt, schauen wir bei Kerzenlicht unsere Fotoalben an. Das sind Bücher mit Papierbildern. Ich weiß, viele kennen sowas fast nicht mehr. Die haben oft ihre tausende Urlaubsbilder in der Cloud auf stromfressenden Servern. Und für den Digitalisierung-Wahnsinn brauchen wir immer mehr Energie.
Windkraft, nein danke. Hier geht der Klimaschutz gegen Naturschutz. Irgendwann heißt es mal: Klima gerettet- Planet tot.

Radfahrer

31. Juli 2020

Geringer Abstand? -> 1km. Mich erschreckt eher der Fläche die ‚verbraucht‘ wird.
siehe auch  https://www.walzbachtal.de/pb/site/Walzbachtal2/get/params_E1867609843_Dattachment/2480217/Pr%C3%A4sentation%20Windenergie%20f%C3%BCr%20GR%20Walzbachtal.pdf

Lars

31. Juli 2020

Da schiere Größe dieser Dinger in den dafür doch geringen Abstand lässt mich fragen, wie sowas zulässig sein kann. Gefühlt ist hier breiter Widerstand nötig. Vielleicht ist dieses Thema einer Veröffentlichung in den Karlsruher Printmedien würdig, um hier mehr Leute zu erreichen und zu informieren. Ich bin sicher, das viele gar nicht wissen, was da so geplant ist….

Carsten

31. Juli 2020

Als Antwort auf: Schattenwurf problematisch
Eine sehr gute Sache da immer mehr Menschen mehr Strom brauchen eine super Sache. Danke für die Energie

Arnd Waidelich

30. Juli 2020

Also jetzt kann ich mir beim besten Willen eine kleine Zwischenbemerkung nicht mehr verkneifen, lieber Zuhörer. Sie antworten Herrn Huthwelker so (Zitat kursiv):

Herr Huthwelker, ich schreibe hier über gar niemanden, sondern gebe lediglich wieder, was ich beobachtet und gehört habe. Wenn Sie sich nicht mehr erinnern können, welche Frage sie gestellt haben, dann wahrscheinlich, weil Ihnen bewusst ist, dass ihre Frage völlig unpassend war.

Kann man so antworten, nachdem man Stunden vorher so kommentiert hat?

Der Höhepunkt aber war die einzige Frage aus der Grünen Fraktion von GR Huthwelker. Ihm war es von besonderem Interesse, wann sich denn endlich der Bürger finanziell am Projekt beteiligen könne und lobte diese Möglichkeit ausdrücklich. Herr Huthwelker wirbt damit für ein aller Vorraussicht nach defizitäres Projekt.

Das scheint mir doch sagen wir mal ein kleines bisschen widersprüchlich. Und: Ausgerechnet von einem grünen Gemeinderat zu erwarten, er möge sich als Bundesgenosse auf die Anti-Windkraftanlagen-Front schlagen, das ist ja wohl ein bißchen viel verlangt. Ich würde jetzt aber darum bitten, den Zuhörer-Huthwelker-Dialog nicht weiterzuführen oder an dem Ort, den Herr Huthwelker vorgeschlagen hat (vielleicht komme ich auch dazu).

Huthwelker

30. Juli 2020

Das hier ist der falsche Ort zum Diskutieren. Gerne können wir das mal im Kaffee Panama machen. Leider haben sie meinen Beitrag wirklich falsch in Erinnerungen , zumindest sagt das Protokoll das.
Zum Abschluss, das sind lange Prozesse. Es ist nicht so, dass es eine Info-Veranstaltung gibt und dann ist alles gesagt. Man braucht für solche Themen Geduld.

Kuhar

30. Juli 2020 | #

Solche Projekte sind sehr oft von Staat subventioniert. Trägt wirklich EnBW alle Kosten und Risiken 100% allein? Weil NUR dann kann diese Aussage gültig sein: „Zu der Wirtschaftlichkeit sei noch gesagt, es obliegt in einer freien Marktwirtschaft“.

Zuhörer

30. Juli 2020

Herr Huthwelker, ich schreibe hier über gar niemanden, sondern gebe lediglich wieder, was ich beobachtet und gehört habe. Wenn Sie sich nicht mehr erinnern können, welche Frage sie gestellt haben, dann wahrscheinlich, weil Ihnen bewusst ist, dass ihre Frage völlig unpassend war. Es erstaunt mich, dass die Fraktion der Grünen keine weitere Fragen zum Thema hatten. Es hätte genügend gegeben, die von Bürgerinnen und Bürgern im Nachgang an den Referenten persönlich gestellt werden mussten. Auch Frau Belstler und Herr Plaumann haben ja nicht alles mit Ihren Fragen abgedeckt. Wenn es Ihnen tatsächlich um Umweltschutz geht, hätten Sie weitere Fragen stellen müssen!!! Und natürlich entscheiden Sie nicht über die Wirtschaftlichkeit, das verlangt auch niemand. Sie sind aber auch für die Bürgerinnen und Bürger und deren Lebensraum Walzbachtal verantwortlich, dafür wurden Sie gewählt. Deshalb müssen Sie sich auch für deren Meinung Interessieren und dieses Thema kritisch begleiten. Sorgen ernst nehmen. Ja, Ich werde mir sicherlich meinen Ansprechpartner im GR suchen, Evtl finden sich ja aktive Gemeinderäte, die zB uns Wähler dabei unterstützen – und uns auch Wege aufzeigen, wie das geht – um gegen diesen Unsinn vorzugehen. Nur zu sagen, dass liegt nicht in unserer Hand, ist zu billig. Wenn hier nicht in vorderster Front die Grünen eingreifen, zeigt dies nur deren wahres Gesicht. Windräder vorzeigen, koste es was es wolle, um damit zu beweisen, wir fördern generative Energien. Dass dabei mehr zerstört wird als dass es zur Energiewende beiträgt – egal. Das auch Lärm Tier und Mensch krank macht, sollte ebenfalls beachtet werden. Schauen sie sich die Videos in den Kommentaren an. Steingärten verbieten im Ort Blumenwiesen säen und dann aber zulassen, dass der Wald mit Beton und Kiesflächen zugeschüttet wird. Bin gespannt, welche Initiativen die GRÜNEN in nächster Zeit unterstützen werden.

Huthwelker

30. Juli 2020

Hallo lieber Zuhörer
Sie legen mir Fragen in den Mund die ich so nicht gestellt habe. Ich habe zwar eine Frage gestellt, aber nicht diese. Grundsätzlich muss ich aber mal zum Ablauf einer Gemeinderat Sitzung sagen. Wenn Frau Belsteler oder Herr Plaumann Fragen stellen, die mich auch interessieren, dann werde ich die Frage kein 2. mal stellen. An anderen Punkten gelingt es mir, mich schneller zu melden um die erste Frage zu stellen. Dann denkt sich evtl Herr Plaumann „stimmt das interessiert mich auch“.
Zu der Wirtschaftlichkeit sei noch gesagt, es obliegt in einer freien Marktwirtschaft, nicht dem Gemeinderat zu beurteilen, ob sich so ein Projekt rechnet. Grundsätzlich zum Schluss, es gibt 18 Gemeinderäte, eine/r ihres Vertrauens ist sicher dabei. Suchen sie bitte das direkte Gespräch statt hier über sie zu schreiben.

Waidelich Arnd

30. Juli 2020 | #

Da ist sogar schon was online unter dem Titel „Schattenwurf problematisch“ , wahrscheinlich übersehen, Herr Kann. Ich darf aber daran erinnern, dass ich NadR hobbymäßig betreibe und es manchmal eben einfach andere Prioritäten gibt!

Harald Kann

30. Juli 2020

Als Antwort auf: Windräder sorgen für Wirbel

Danke ‚Zuhörer‘ für die Info zur Gemeinderatssitzung. Eigentlich hatte ich einen journalistischen Beitrag von Herrn Waidelich erwartet, so wie sonst auch. Klasse, unser Gemeinderat hat auf ganzer Linie versagt. Das Thema scheint kaum einen zu interessieren. Warum auch, wenn man in Wössingen wohnt.
Was ist eigentlich mit der Bürgerinitiative Walzbachtal? Man hört/liest Garnichts zu diesem Thema. Oder hat sich die BI nur auf die geplante Umgehungsstraße fokussiert? Da bleibt uns Jöhlingern nur Zusammenarbeit mit Gegenwind Obergrombach.

Madro

29. Juli 2020

Ein paar Videos zum Thema Lärm:
Aus Befürwortern der Windenergie wurden Windkraftgegner
https://youtu.be/blPdIUKJU8c

Erfahrungen mit Windkraft
https://youtu.be/lhWvPyHzT8Q

Das Leben in der Nähe von Windrad-Riesen — ein Erfahrungsbericht
https://youtu.be/TAezbPBbkaU

Sind die Windkraftanlagen mal gebaut, dann müssen Sie nachweisen, dass sie zu laut sind!

Zuhörer

28. Juli 2020

Als Antwort auf: Windräder sorgen für Wirbel
Bei der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde von einem Vertreter der EnBW die geplanten Windräder vorgestellt. EnBW ist der Investor und Betreiber der Windräder. Die in seinem Bericht vorgestellten Daten und „Fakten“ beruhen einzig und allein auf Gutachten der EnBW. Die Werthaltigkeit des Vortrags kann sich also jeder selbst beantworten. Nachfragen aus dem Zuschauerraum waren nicht zulässig. einzig der Gemeinderat durften zum Vortrag Fragen stellen. Bis auf die CDU Fraktion und mit Abstrichen die SPD war der Gemeinderat äußerst zahnlos. Einzig Frau Belstler und Herr Plaumann stellten kritische Fragen. Vielen Dank dafür. Ich hoffe sie begleiten das Thema weiter kritisch. Über den sogenannten Schattenwurf auf Jöhlingen und die Lautstärke in Jöhlingen durch die Windräder dürften einige Bürgerinnen und Bürger staunen, wären sie mal da gewesen. Auch dass der Heuberg im Winter, bei kalten Temperaturen und der Lebensgefahr durch Eisbruch, fussläufig nicht mehr erlebbar sein wird, wurde in der Sitzung ausgespart. Der Höhepunkt aber war die einzige Frage aus der Grünen Fraktion von GR Huthwelker. Ihm war es von besonderem Interesse, wann sich denn endlich der Bürger finanziell am Projekt beteiligen könne und lobte diese Möglichkeit ausdrücklich. Herr Huthwelker wirbt damit für ein aller Vorraussicht nach defizitäres Projekt. Alle bisher aufgestellten Leistungsdaten der Anlage sind Schätzungen, die Messungen folgen erst noch. Dass sich die Grünen mehr für die Rendite eines eher Umweltzerstörenden Projekts interessieren, macht nachdenklich. Wer auch nur einen Moment länger nachdenkt, wird sehr schnell feststellen, dass die Heuberg Windräder mehr der Umwelt schaden, als dass Sie diese schützen. Oder warum umschiffte der ENBW Vertreter galant die Frage von Belstler, welche dauerhaft baulichen Maßnahmen (Schwertransporter) im Mauertal notwendig sein werden?? Das hätte den Ach so Grünen Herrn Huthwelker interessieren müssen!

Harald Kann

26. Juli 2020

Der Größenvergleich der Windräder ist von Gegenwind Obergrombach e.V. schon sehr anschaulich dargestellt worden.
Für alle, die sich unter diesen Dimensionen immer noch nichts vorstellen können:
Das Windrad des Fraunhofer Instituts in Berghausen ist mit 140m Gesamthöhe ca. nur halb so groß wie die Monster auf dem Heuberg.
Jetzt kann ja jeder, der morgen im Stau vor Berghausen steht für sich überlegen, ob es sowas möchte.

Zuhörer

23. Juli 2020

Wie gedenkt den eigentlich die Gemeinde/Gemeinderat Walzbachtal sich hier einzubringen? Wird der Unsinn nur abgenickt mit dem Hinweis, hier sowieso nichts machen zu können, da auf Gemarkung Weingarten? Ich bin für Umweltschutz, aber bitte mit Maßnahmen, die Sinn machen. Jeder, der sonst wegen jeder Eidechse ruft, lässt hier zu, das Hektarweise Lebensraum zerstört wird. Jeder, der jammert weil ein Auto durchs Mauertal fährt, wird sich wundern wieviel breiter das Mauertal werden wird, wenn es für den Schwerlastverkehr ertüchtigt wird. Und jeder noch so grüne Ideologe wird sich wundern, wie laut der ganze Spaß ist, auch wenn sich die Dinger nicht drehen. Was ja hauptsächlich der Fall sein wird. Einfach mal nach Berghausen fahren und die Ohren aufmachen.

Angie

22. Juli 2020

Wenn Windkraft dann bitte an einer Stelle wo es Sinn macht!!!!! Zwischen Weingarten und Jöhlingen zerstört es die schöne Natur, zudem senkt den Wert unserer allen Immobilien.und die Infraschallwellen können krank machen. So eine Anlage sollte meiner Meinung nach irgendwo weit
ausserhalb stehen…wo auch der Wind stark genug ist…

Madro

22. Juli 2020 

Grundsätzlich ist ja gegen Windenergie nichts einzuwenden, aber wenn die WKA schon in die Natur gesetzt und dafür Wälder gerodet werden müssen um die riesigen Fundamente zu setzen, Feldwege in Schwerlaststraßen umgebaut werden müssen dann doch bitte an einem Standort, an dem auch die notwendigen Windstärken erreicht werden! Es gibt genügend Beispiele in BaWü von bereits aufgestellten WKA die weit hinter den versprochenen Leistungen zurück bleiben. Das Thema unmittelbare Nähe zu den Wohnhäusern, dem damit verbundenen Einfluß an Infraschall auf die Menschen und auch die Wertminderung der Immobilien sind dazu noch zusätzliche Argumente.

Ernst

21. Juli 2020

Als Antwort auf Thomas.

Preisfrage: Wieviele Subventionen im Vergleich zu erneuerbaren Energien haben Kohle- und Atomstromanlagen bekommen?

Im Vergleich zu einem Kohle- oder Atommeiler sind die wenigen Problemstoffe, welche in einer Windanlage zum Lebensende anfallen entweder relativ unproblematisch und/oder mengenmäßig vernachlässigbar. Ich stelle mal die Behauptung auf, wenn man die Rotorblätter fein häckseln würde und in der Landschaft verteilen, wäre das längst abgebaut, bis das atomare Endlager nicht mehr strahlen würde (natürlich ist das nicht das zu favorisierende Entsorgungskonzept ;-). Übrigens hat man sich beim Bau von AKWs über die Entsorgung keine Gedanken gemacht und hat bis heute noch kein „Endlager“. Beim Betrieb konventioneller Kraftwerke fällt stetig Müll an, teilweise sieht man ihn halt nicht und er wird trotzdem Jahrtausende bis Jahrmillionen nachwirken. Niemand behauptet, dass erneuerbare Energien das Nonplusultra sind oder keine Nachteile hätten. Bis Jemand eine bessere Idee hat haben wir keine ernsten Alternativen zu den Erneuerbaren. Es wird zusätzlich noch nötig sein den Verbrauch zu drosseln, sowie Verzicht auf blinden Konsum zu üben.

Wer das nicht hören will kann ja weiter den Kopf in den Sand stecken, gegen Windräder schelten, an rauchenden Schloten erfreuen, tief durchatmen, sich in seinen SUV setzen und nach Wolkenkuckucksheim oder anderen schönen Orten brausen.

Noch ein kleiner Nachtrag: Einige Tragflächen und Bauteile von Flugzeugen, manche Kajaks und Boote, Tanks, Behälter usw…… sind ebenfalls aus diesen faserverstärkten Harzen.

Zitat: „Der einzige Vorteil ist Geld für den Betreiber und mehr nicht.“ Das Zitat trifft auf fast alle Sparten zu und

Stimmt sogar teilweise bei Windanlagen. Die haben unterm Strich wirklich keine Vorteile, nur halt weniger langfristige Nachteile.

Thomas

21. Juli 2020

@Radfahrer

Das würde hier wahrscheinlich den Blog sprengen. Das Ganze ist ein heikles Thema. Das Problem liegt darin, das Klimaschutz und Umweltschutz vermischt werden. Ergebnis: Beide behindern sich. Das eigentliche Problem ist der steigende Energiebedarf. Zum Zeitpunkt wo das Thema „Fossile Energie….“ aufgekommen ist hatte man sicherlich nicht erwartet, dass der Energiebedarf um 30% steigt PRO JAHR. Auf Ihre Frage hin kann ich nur sagen, dass die jetzigen Lösungen nicht ausreichen werden. Geplante Lösungen erst in 30Jahren. Aber wie wäre es denn mal mit Energie sparen? Das wäre die beste Lösung ;o)

Radfahrer

20. Juli 2020

Als Antwort auf: Windräder auf dem Heuberg Als Antwort auf: Thomas

Bitte mal aufzeigen woher denn die Energie kommen soll, wenn wir wie geplant weniger fossile Energien nutzen.

Thomas

20. Juli 2020 | #

@ Madro

sehr guter Bericht. Das sollten mal alle lesen, die soooo arg für Windräder sind.
Die Windräder werden 20 Jahre finanziel gefördert. Nach 20 Jahren kosten diese nur noch richtig Geld und werden in aller Regel wieder abgebaut. Die Kosten für den Abbau trägt im Regelfall die Gemeinde.
Die beschriebenen Fundamente können nicht abgebaut werden und verbleiben in aller Regel im Boden. Das zum Thema Umweltschutz.
Die Rotorblätter können nicht entsorgt werden. Diese werden wie Atommüll behandelt. Meiner Meinung soltten diese bei den Windradbefürworter in deren Gärten vergraben werden.
Die Windfänger bestehen unter anderem aus sogenannten glasfaserverstärkten Kunststoffen, einem Verbund aus einer Glasfaser, die das Stützgerüst bildet und einem Harz. Die Deponierung dieser Mischstoffe ist verboten, und bei der konventionellen Müllverbrennung entwickelt das Harz toxische Gase, die aufwendig gefiltert werden müssen. Zudem verstopfen die schmelzenden Glasfasern die Anlagen. Auch das sogenannte Downcycling ist keine sinnvolle Option. Dabei werden die Faserwerkstoffe zu Schnipseln geschreddert, um in minderwertigen Produkten, etwa Parkbänken oder Verkleidungsteilen, wieder verarbeitet zu werden. „Brauchen wir so viele Parkbänke?“.
Es gibt mehr Nachteile für Windkraft als Vorteile. Der einzige Vorteil ist Geld für den Betreiber und mehr nicht.
Leider lassen sich viele Gemeinden und Befürworter von den Betreibern für solche Anlagen über den Tisch ziehen. Es würde ja in Arbeit ausarten sich mal anderwertig zu informieren.
Das betrifft viele Themen, nicht nur Windräder.

Madro

19. Juli 2020

Zum durchlesen….

S.Fabry

19. Juli 2020 | #

Als Antwort auf: Windräder auf dem Heuberg Als Antwort auf: Sozi
…und die da wären? Bitte beim Namen nennen. Danke.

Sozi

17. Juli 2020

…und was Schwachsinn oder unnützer Unfug ist, definieren mittlerweile nicht mehr die Experten und Planer, welche sich wirklich damit auskennen, sondern die Krakehler, Pseudoexperten und Hobbypopulisten.

Michl

17. Juli 2020 | #

Als Antwort auf: Windräder auf dem Heuberg
Was will man von den pseudo-grünen Sozialisten auch anderes erwarten als zeitgeistlichen Hypes hinterzurennen um ihrer neuen Öko-Religion zu huldigen. Wessen Dorf einen SPD-Bürgermeister, hat bereits verloren. Ebenso der geistig korrumpierte Gemeinderat von Weingarten, der analog zu Abstimmungen der KP in China natürlich EINSTIMMIG für den Windmühlenunsinn war. Aber im postfaktischen Zeitalter muß man sich über allerlei Schwachsinn nicht mehr wundern.

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Kommentare (3)

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    Lars

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    Da schiere Größe dieser Dinger in den dafür doch geringen Abstand lässt mich fragen, wie sowas zulässig sein kann. Gefühlt ist hier breiter Widerstand nötig. Vielleicht ist dieses Thema einer Veröffentlichung in den Karlsruher Printmedien würdig, um hier mehr Leute zu erreichen und zu informieren. Ich bin sicher, das viele gar nicht wissen, was da so geplant ist….

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    Zuhörer

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    Danke Madro, für die Info und die Email Adresse. Kann das nur unterstützen. Die Aussage von Einzelnen Gemeinderäten, das wäre die Sache der Weingartener, kann man alleine schon auf Grund der Nähe der Riesen Dinger zu Walzbachtal nicht nachvollziehen. Sollen andere über die Beeinträchtigungen von uns Walzbachtalern entscheiden? Hallo?! Gehts noch? Die Anlagen werden 2,5 mal so hoch wie der Zementswerksturm in Wössingen. In 5-Fächer Ausführung.

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