Bei der Hitze hilft nur noch untertauchen

Windpark kollidiert mit Artenschutz

Gegenwind legt Gutachten zum Heuberg vor

Von der Bürgerinititive, die sich gegen den Windpark auf dem Weingartener Heuberg wendet, stammt die folgende Presseerklärung

(PM) Das Ergebnis des vom Verein Gegenwind Obergrombach – Helmsheim – Kraichgau e.V. und der Ortsgruppe Weingarten/Walzbachtal in Auftrag gegebenen Gutachtens liegt vor. Es zeigt, dass der geplante Windpark auf dem Heuberg nicht mit dem Umwelt- und Naturschutz vereinbar ist und liefert wichtige Argumente, die eindeutig gegen das Vorhaben sprechen.

Zitat aus dem Gutachten: „Gemäß Arten- und Naturschutz bestehen für ein Planvorhaben wie den Bau von Windenergieanlagen innerhalb der Planfläche bei Weingarten unüberwindbare naturschutzrechtliche Planungshindernisse“. Damit sehen sich die Verantwortlichen im Verein in ihrer Einschätzung bestätigt.

Ende letzten Jahres begann die EnBW mit lasergestützten Messungen der Windgeschwindigkeiten auf dem Heuberg bei Weingarten. Etwa zur selben Zeit hat der Verein, nach Absprache mit dem Dachverband, einen anerkannten Gutachter damit beauftragt ein „Gutachten zu den Aspekten von Umwelt- und Naturschutz für den Hinteren Heuberg“ zu erstellen. Dieser frühe Zeitpunkt war notwendig, da die Erstellung einer belastbaren Analyse etwa ein Jahr in Anspruch nimmt. Unter anderem ist dies an die Nistzeiten der bedrohten Vogelarten gebunden.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens muss die Planung zur Errichtung von Windenergieanlagen auch einer sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Hierzu kann ein unabhängig vom Investor und professionell erstelltes Gutachten wichtige Kriterien gegen den Bau solcher Anlagen liefern. Diese könnten bei einem möglichen Rechtsstreit vor Gericht die ausschlaggebenden Argumente sein.

Das Gutachten dient damit den Walzbachtaler und Weingartener Bürgern zur Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft und vor allen Dingen den Walzbachtaler Bürgern dem Erhalt der Gesundheit und der Wertminderung der Immobilien.

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Kommentare (1)

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    Xaver

    |

    Gemeinderatssplitter Sinnhaftigkeit hinterfragt
    Geschwindigkeitsbegrenzung L 559 Richtung Weingarten. Seit etlichen Wochen gibt es eine mobil aufgestellte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h ab Grombacherstraße Richtung Weingarten.
    Handelt es sich hier nur um eine Schlamperei, dass diese Schilder nach der Durchführung einer Baumaßnahme nicht mehr weggeräumt wurden? oder soll hier wieder einmal oberlehrerhaft in den Verkehr eingegriffen werden.

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