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Windkraft ante Portas

Investoren für Anlage auf dem Heuberg

An der Energiewende wird in Deutschland an vielen Baustellen gewerkelt. Eine der entscheidendsten für ihr Gelingen ist die Windkraft. Auch in der Region gibt es etliche Planungen dazu. Schon 2000 wollte das in Hofgeismar ansässige Windkraft-Kontor einen „Windpark Sallenbusch“ errichten, auf den Hügeln über den gleichnamigen Weingartener Bauernhöfen in Richtung Jöhlingen platziert.

Insgesamt fünf Rotoren mit einem Durchmesser von  64 Metern in einer Nabenhöhe von 80 Metern sollten ab 2001 Strom liefern. Das Projekt scheiterte am Widerstand der CDU-Fraktion im Walzbachtaler Gemeinderat.

Insgesamt fünf Rotoren mit einem Durchmesser von  64 Metern in einer Nabenhöhe von 80 Metern sollten ab 2001 Strom liefern. Das Projekt scheiterte am Widerstand der CDU-Fraktion im Walzbachtaler Gemeinderat.

2015 dann hatte der Walzbachtaler Gemeinderat einen Teilflächennutzungsplan Windkraft einen Bereich in der Nähe des „Hasensprungs“ verabschiedet. Dafür fand sich kein Investor.

An verschiedenen Stellen im Landkreis werden im Moment erneut Anläufe genommen. Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein hat eine zunächst in Weingarten auf dem Kirchberg vorgesehene Anlage nach Bedenken des Weingartener Gemeinderats weit in Richtung Jöhlingen verschoben. Der jetzige Standort ist der Heuberg. Die detaillierten Standorte sind unter diesem Link zu finden: http://www.nachbarschaftsverband-karlsruhe.de/b3/windkraft/visualisierungen/HF_sections/content/ZZl83SKLPfkFpY/ZZn5kAZeYxuwvb/G31-32n-Weingarten_reduziert-Febr2017Groessenaenderung_.pdf

Knackpunkt bei diesen Planungen ist immer auch, ob sich ein Investor findet, der die vom Regionalverband eröffneten Möglichkeiten auch umsetzt. Für das Gebiet am Heuberg scheint dies der Fall zu sein. Mir liegen vertrauliche Informationen vor, wonach ein Investor tatsächlich Interesse an den ausgewiesenen Flächen hat.

Knackpunkt bei diesen Planungen ist immer auch, ob sich ein Investor findet, der die vom Regionalverband eröffneten Möglichkeiten auch umsetzt. Für das Gebiet am Heuberg scheint dies der Fall zu sein. Mir liegen vertrauliche Informationen vor, wonach ein Investor tatsächlich Interesse an den ausgewiesenen Flächen hat.

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Kommentare (13)

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    Nachbar

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    Antwort auf Milan:

    mimimi…

    Zitat von, http://www.bund-rvso.de/windenergie-windraeder-voegel-fledermaeuse.html
    Über die ca. 100.000 von Windrädern getöteten Vögel wird interessengeleitet viel diskutiert, doch wie sind die Zahlen bei Glasscheiben, Freileitungen, Straßen, Bahnstrecken und beim Fischfang?

    Glas und verspiegeltes Glas an Bauten töten eine unglaubliche Zahl von Vögeln
    „An Glas­scheiben sterben europaweit nach Schätzungen 240.000 Vögel pro Tag, im Jahr wären das knapp 90 Mio. Tiere“ schreibt das Bundesamt für Naturschutz und erläutert das einem Beispiel: „Bei einer einjährigen Untersu­chung am Bonner Post Tower kollidierten etwa 1.000 Vögel allein mit diesem Gebäude, 200 davon starben dabei sofort, einige Hundert weitere waren Todeskandidaten durch Desorientierung oder Verletzungen.“

    So und nun: Verbieten wir doch lieber Fenster!

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    Westphal

    |

    Das mag ja alles stimmen(?) , aber der Tod von Vögeln Also und Insekten kommt jetzt noch dazu! Also; eine zusätzliche Todesquelle!

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      Waidelich Arnd

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      Das Thema Windkraft wird in allen Facetten schon seit vielen Jahre diskutiert. NadR ist nicht die Plattform, diese Grundsatzdiskussion noch einmal zu führen. Es sind mittlerweile Kommentare eingetroffen, die genau das versuchen. Sie überschreiten in ihrer Länge das Maß, das von den Lesern akzeptiert wird. Deshalb meine ohnehin schon einmal geäußerte Bitte an künftige Kommentatoren: Beschränken Sie sich auf 600, 700 Zeichen, die rund 15 bis 20 Zeilen ergeben. Im Einzelfall darfs schon auch mal ein bisschen länger werden. Eine zweite Bitte hinterher: Ich würde mir wünschen, dass die Kommentare einen wenigstens regionalen Bezug hätten und nicht überall auf dieser Welt veröffentlicht werden könnten.

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    Randfichte

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    Als Antwort auf: Windkraft ante Portas
    Die Bilder in dem von Ihnen, Herr Waidelich, verlinkten Plandokument sind sehr eindrücklich und dokumentieren die landschaftszerstörende Wirkung der geplanten Weingartener Windkraftanlagen. Vielleicht sollten Sie das Bild auf S.10 mal direkt auf NADR bringen. Ich wundere mich sehr, dass der gesamte Jöhlinger „Nordhang“ dazu beharrlich schweigt! Oder noch nicht aufgewacht ist? Es sind ihre Erholung, ihre Aussichten und ihre Hauswerte, die hier einigen wenigen Investoren geopfert werden. Sehr bezeichnend auch, dass der „Nachbarschaftsverband Karlsruhe“, zu dem die Gemeinde Walzbachtal nicht gehört (Warum eigentlich nicht, liebe Gemeindepolitik?), wohl aber Weingarten, dieses Windparkgebiet eben am äußersten Zipfel – in bester St.-Florians-Manier – ausweist. Was gedenkt denn die Gemeinde Walzbachtal diesmal zu tun? Wieder wie bei der für Bürger und Gewerbe Lebenszeit und Vermögen raubenden Straßensperrung „nichts machen können“? Oder vielleicht dann doch auch mal aufstehen für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger? Aber wenn die weiter selig schlummern…

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      Radfahrer

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      Als Antwort auf: Windkraft ante Portas Als Antwort auf: Randfichte
      Kernkraftwerke abschalten, Kohlekraftwerke abschalten, Klimakrise – weniger CO2. BW importiert jetzt schon Strom. Wo soll der Strom (Energie) herkommen? Am Hasensprung könnte ich mir auch eine Anlage vorstellen.

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      Waidelich Arnd

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      Liebe Leute, ich wiederhole es noch einmal: Nehmt bitte für Eure Kommentare nicht den gleichen Namen eines Vor-Kommentatoren. Ich werde nicht freischalten, wenn ein „Anonymous“ einem anderen „Anonymous“ unter dem gleichen Nickname antwortet.

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    Bernhard

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    Als Antwort auf: Windkraft ante Portas
    Ein „Hasensprung-Blick“ ohne Windräder ist zugegebenermaßen schöner als einer mit diesen Dingern. Aber – wenn wir die Wahl haben zwischen einem Landschaftsblick mit solch weniger schönen Bauwerken, dafür genügend der von uns allen benötigten Energie oder als Alternative ein immer weiter steigender Strompreis – da Strom entweder teuer in anderen (weniger empfindlicheren?) Ländern eingekauft werden muss oder eben nicht ausreichend zur Verfügung steht, aber dafür einen tollen, unverbauten Landschaftsblick – – da fällt zumindest MIR die Antwort nicht schwer!
    Unverbaute, schöne Landschaft ist klasse, aber bevor wir durch Einsprüche nur Verzögerungen und dadurch Verteuerungen hervorrufen, nur weil wir unseren Augen solche Dinge einfach nicht zumuten wollen, sollten wir genau überlegen, ob wir mit den Alternativen auch leben können! Alle wollen umweltfreundlichen Strom – aber bitte nicht vor der eigenen Haustür! Eben: Florians-Manier!

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      WeWa

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      Wer glaubt, dass unser Strompreis vom Bau von Windrädern abhängig ist, der ist auf dem Irrweg. Der Strompreis ist das Produkt einer von unserer Regierung seit langem gewollten Energie- und Abgabenerhöhungspolitik! Wir schließen Atomkrafwerke und kaufen Atomstrom in Frankreich, wir schließen Kohlekraftwerke und kaufen Kohlekraftwerkstrom in Polen und sonstigen Ländern! Wir sind einfach gegen alles und nutzen es im Ausland! Man vergleiche einfach mal das Strompreisniveau von Deutschland mit dem von anderen EU- und Nicht-EU Ländern. Da werden dem, der es will, sehr schnell die Augen geöffnet wie verfehlt die jetzige Regierung in der Energiepolitik agiert hat. Nur: Kleiner Trost mit Schwarz/Grün wärs noch schlimmer !! Die sitzen ja auch nicht bei Kerzenlicht und fahren nur Fahrrad.

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    Zuhörer

    |

    Liebe Leute, was wollen wir in BaWü mit Windrädern? Einfach mal den Windatlas Deutschland anschauen, da werden in unserer Region Windräder tatsächlich nur zu unschönen Eingriffen in die Landschaft. Neuerdings wird von offiziellen Stellen daher die mittlere gekappte Windleistungsdichte angegeben. Diesen Wert kapiert kein Normalbürger mehr und er liefert höhere Werte, schönere Werte für alle Friday for future Anhänger. Wer tatsächlich daran glaubt, dass durch Windräder in BaWü , außer im Hochschwarzwald, Energie zu gewinnen ist, sitzt einem Irrglauben auf. Und wer meint, dass wir mit Windrädern Strompreiserhöhungen verhindern, hat nichts verstanden. Vielmehr muss der Steuerzahler die Defizite, die Investoren mit diesen Anlagen in BaWü machen, ausgleichen. Bitte mal weiterdenken und jetzt nicht glauben, ich wäre gegen Nachhaltigkeit und sauberen Strom. Ich bin nur gegen Nachplappern von Unwahrheiten ohne mal selbst nachzudenken. Manche Parteien müssen halt einfach dafür sein, wenn sie Grün sind. Schaut nach draußen, lest nach an wieviel Tagen in unserer Region stark genug wäre, ein Megawindrad zu bewegen. Schaut nach Berghausen, wie oft seht ihr dieses Rad in Bewegung?
    Und wann informiert unsere Gemeindeverwaltung mal darüber, was hier für ein Irrsinn geplant ist? Nach der Strassensperrung mal wieder ein Projekt zu Ungunsten von Walzbachtal und alle schauen nur zu.

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    Tom

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    Hallo Zuhörer,
    das Windrad in Berghausen ist ein reines Forschungswindrad und kann hier bitte nicht als Vergleich zu „normalen“ Windrädern herhalten. Ja, es läuft oft nicht, was aber an diversen Gründen liegt, die oft nichts mit dem verfügbaren Wind zu tun haben. Es liefert Energie ab 3-4 m/s (etwa 15 km/h) Windgeschwindigkeit.

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      Zuhörer

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      Hallo Tom, danke für den Hinweis. Wenn das Forschunswindrad eh nur selten laufen soll, steht es dort ja genau richtig.

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        Radfahrer

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        Das Windrad steht dort, weil es der Forschung dient und nicht weil es selten laufen soll. Wer so einen Kommentar wegen Windgeschwindigkeiten abgibt und sich als Experte ausgibt, sollte das eigentlich wissen und nicht dieses Windrad als Beweis heranführen. Dann doch eher mal einen Blick zur Schwanner Warte und zu den Erträgen dort.

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        Tom

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        @ Zuhörer
        Man kann auch Alles so lange (ver-)zerren, bis es einem ins Weltbild passt…

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