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Widerstand

Feldkreuze sind in katholisch geprägten Gemeinden durchaus üblich. In den letzten Tagen erhalten sie deutlich Verstärkung. Mit Holzkreuzen protestieren in der ganzen Bundesrepublik Bauern gegen das Agrarpaket der Bundesregierung. In Baden-Württemberg hat sich der Protest mittlerweile konzentriert auf das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“, das von BUND, NABU und demeter unterstützt wird.

Mittlerweile sind die Kreuze auch auf etlichen Ackerrändern in der Region  zu sehen, etwa bei Alexander Kern in Diedelsheim oder wie auf unserem Header an der Kreisstraße 3565 zwischen Wössingen und Stein.

Überraschende Verstärkung haben die Landwirte jetzt vom grünen Landesvater erhalten. „Das geht so auf gar keinen Fall“, war von Winfried Kretschmann zu hören. Wie die Bauern befürchtet auch er, dramatische Folgen, würde das Volksbegehren in der vorliegenden Form Gesetz

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Kommentare (4)

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    DoroT

    |

    Als Antwort auf: Widerstand
    Was wären denn die dramatischen Folgen für die Bauern? Wir brauchen doch die Bienen, sonst können wir auch nichts ernten. Oder wer will gerne Obstbäume selbst mit einem Pinsel bestäuben?

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      wessinga

      |

      Als Antwort auf: Widerstand Als Antwort auf: DoroT
      Dass sie kein Saatgut haben oder bekommen können, das ohne Spritzen gedeiht. Dem Ertrag geschuldet. Die Chemische Industrie lässt grüssen !

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    Lars

    |

    Als Antwort auf: Widerstand
    Das Problem ist wie so oft, das hier für ein Volksbegehren „geworben“ wird, dessen Zielformulierung zu beurteilen ein Laie gar nicht in der Lage ist. Um hier ein richtige Meinung zu haben, bedarf es einer fundierten Auseinandersetzung und Recherche über die Ursachen.
    Die Unterschriftensammlung funktioniert aber nach dem Motto und simplen Pawlowschen Reflex: Bienensterben, nein, natürlich wollen wir das nicht und unterstützen dieses Volkssbegehren zum Verbot der (vermeintlichen) Ursache.

    Der Versuch, auch andere Argumente zu verstehen ist leider eine Tugend, die abhanden gekommen ist.
    Ihre singuläre Frage, Frau DoroT, das „wir doch die Biene brauchen“,impliziert ja schon die eingleisige Annahme, das das in der geforderten Form zu verhängende Verbot der Pflanzenschutzmittel die Problemlösung sei, ganz nach Pawlow.
    Das es aber auch eine massive Beschränkung für die ökologische Landwirtschaft bedeutet durch die Beschränkung des Einsatzes biologischer Pflanzenschutzmittel ist Ihnen bewusst?

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