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Weindorf-Status ade

Neue Verwendung für Jöhlinger Weingut-Gebäude?

Mitte Juli hat das Amtsgericht eine Insolvenzverwalterin für das Jöhlinger Weingut Schäfer bestellt. Die ursprüngliche Erwartung, dass die Geschäfte des Winzerbesens trotzdem weitergeführt werden können, haben sich nicht bestätigt. In einem Fenster des kleinen Gebäudes

ist neben der Eingangstür schon seit geraumer Zeit dieses Hinweisschild zu sehen:

Der Zustand der Schäferschen Rebanlagen im Hasensprung scheint ebenfalls nichts Gutes zu signalisieren. Im Gegensatz zu den Nachbargrundstücken, die von anderen Jöhlinger Winzern betrieben werden, machen sie einen eher ungepflegten Eindruck. Nur schwer vorstellbar, dass dort noch eine gute Ernte möglich sein wird.

Um ihre eigenen Reben sorgen sich natürlich die anderen Winzer des Hasensprungs. Für sie organisiert der Geschäftsführer Weinmanufaktur Weingarten Frank Gauss eine Informationsveranstaltung, die am Donnerstag um 18:30 Uhr in der Kirchbergstraße 17 stattfinden wird.

Vor dem Weingut Schäfer selbst zeugen meterhohe Paletten von leeren Weinflaschen, von den Aufgaben, die wahrscheinlich dort nicht mehr angegangen werden. Stattdessen kündigt sich eine ganz andere Nutzung an. Eine im Grund beheimatete Firma, die aus allen Nähten platzt, hat starkes Interesse angemeldet, ihre Betriebsstätte nach einem Umbau des Gebäudes dorthin zu verlagern, so war zu hören.

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