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Wasser-Plan

Die Gemeinde Walzbachtal will ein langfristiges Konzept zum Schutz ihrer Gewässer entwickeln
Die Bemühungen um ihre Gewässer hat die Gemeinde Walzbachtal fortgesetzt. Im April nahm der Gemeinderat den Oberlauf des Walzbachs mit einer Gewässerschau unter die Lupe. Jetzt folgte in einer zweiten Etappe das Wasser- und Naturschutzgebiet „Erlach“. Auch hier wurde der Zustand der dem Walzbachtal zuführenden Gräben erfasst.
Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger (links) und Benjamin Wessinger aus der Abteilung Bauen und Technik

Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger (links) und Benjamin Wessinger aus der Abteilung Bauen und Technik


Bauhofchef Bernd Scholer und Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger gingen mit den bisher vorliegenden Informationen in Vorlage, da neben dem Bürgermeister auch der Landschaftsarchitekt und Umweltgutachter Johannes Wolf passen musste. Er hatte einen Entwick-lungsplan für das betroffene Gebiet entworfen. In der kleinen Delegation, die ihre Runde an der Erlachquelle startete, waren neben fünf Gemeinderäten und einigen interessierten Bürgern auch zwei Expertinnen aus dem Umweltamt des Landratsamtes vertreten. Kerstin Koschorke und Brigitte Oberzauchner standen an etlichen Stellen mit Rat und Tat zur Seite.
Quellfassung am Erlach. Herkunft unbekannt,.

Quellfassung am Erlach. Herkunft unbekannt,.


Schon an der ersten Station war guter Rat teuer. Niemand nämlich konnte Aufschluss geben darüber, woher die Fassung der Erlachquelle stammt und wer sie zu welchem Zweck gebaut hat. Die Runde der Experten war auf Mutmaßungen angewiesen. Während das an dieser idyllischen Stelle, die von der evangelischen Kirchengemeinde hin und wieder sogar für Taufen genutzt wird, als wenig problematisch empfunden wurde, hätte man andernorts doch gerne ganz genau Bescheid gewusst. Woher nämlich die vielen nicht nur optisch wenig attraktiven Ablagerungen entlang des kleinen Zuflusses zum Walzbach stammten, das blieb rätselhaft. Da stehen mehrere aufgelassene Wohnwagen, eine Kreissäge rostet vor sich hin, Badewannen (eine davon am Bachrand eingemauert), Schubkarren um nur die größeren „Ordungswidrigkeiten an dem Gewässer der zweiten Ordnung“ zu nennen.
Eschen? überall krank! Bald werden sie auch am Kutscherweg fallen.

Eschen? überall krank! Bald werden sie auch am Kutscherweg fallen.


Dass das alles illegal direkt neben dem Gewässer ist, darüber war sich die Runde einig. Überdies wurde der Bachlauf an mehreren Stellen ohne die notwendige wasserrechtliche Genehmigung verändert. Das liege zwar teilweise Jahrzehnte zurück, erlange dadurch aber keine Berechtigung, meinte Steffen Riegsinger. Immerhin sei es mittlerweile gelungen, die Betreiber einer Gänsebadestelle dazu zu bewegen, diese aufzugeben. Kleine Schritte zum Erfolg, die allerdings in ein langfristiges Konzept eingebettet sein müssten
Rat durch Kerstin Koschorke und Brigitte Oberzauchner

Rat durch Kerstin Koschorke und Brigitte Oberzauchner

Bestauntes Gänseglück

Bestauntes Gänseglück

Treck

Treck

Ein Briefkästlein steht im Walde, ganz still und stumm, es hat vor lauter Blättern ein Mäntlein um

Ein Briefkästlein steht im Walde, ganz still und stumm, es hat vor lauter Blättern ein Mäntlein um

Stattliche Gewässer in dem kleinen Wädchen

Stattliche Gewässer in dem kleinen Wädchen

Jutta Belstler an der Kutscherquelle

Jutta Belstler an der Kutscherquelle

Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger und Benjamin Wessinger aus der Abteilung Bauen und Technik

Hauptamtsleiter Steffen Riegsinger und Benjamin Wessinger aus der Abteilung Bauen und Technik

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