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Walzbachtaler Gemeinderatssplitter

Füllhorn an Lob über dem Facility-Manager / Hausmeister machen Energieeinsparung  

Nicht nur positiv ist die in Walzbachtal steil nach oben weisende Einwohnerentwicklung. Sie hat auch ihre Schattenseiten. Das machte Dr. Bernd Hofmann bei der Vorstellung des Betriebsberichts der Stadtwerke Karlsruhe zur Walzbachtaler Wasserversorgung deutlich. Wachsende Einwohnerzahlen bedeuten nämlich nicht nur mehr Investitionen in plötzlich notwendige Kindergärten. Mehr Einwohner trinken auch mehr Wasser. In diesem Bereich muss in den nächsten Jahren deshalb kräftig investiert werden, um die Nachhaltigkeit der Wasserversorgung bis 2030 zu gewährleisten, meinte der Leiter der Karlsruher Wasserwerke.

Seltsam sind die unterschiedlichen Wasserverbräuche in den beiden Ortsteilen. Während in Jöhlingen 118 Liter pro Kopf und Tag durch die Leitung gehen, sind es in Wössingen 141 Liter. Der Leiter der Karlsruher Wasserwerke hatte dafür keine Erklärung parat. Der Bürgermeister schon: „In Jöhlingen trinken sie Tannenzäpfle, in Wössingen Wasser“, lautet seine Erklärung.

Drei Gemeinderäte fehlten. Neben Volker Trumpf und Uwe Volk entschuldigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Paul seinen Fraktionskollegen Thomas Fabry mit einem Zahnarztbesuch am Nachmittag. „Da wurde ihm der Giftzahn gezogen. Jetzt geht es ihm besser“, legte der Bürgermeister einen Scherz nach.

Mit einem ganz großen Lob und einem neuen Titel am Revers durfte Facilitymanager Thomas Deuscher an diesem Abend nach Hause gehen. Selten funktioniere Energiemanagement so gut, lobte die Leiterin der Energieagentur des Landkreises Birgit Schwegle den Gemeindemitarbeiter. Er sei eine wahrer „Kümmerer“, der selbst von zu Hause aus den Blick auf die Gebäudeleittechnik richte.

Ganz wichtige Akteure auf diesem Feld seien die Hausmeister, meinte Schwegle weiter: „Sie kriegen immer Druck wenn die Hallen zu kalt sind, sollen aber doch die Kosten minimieren.“ Die Hausmeister zu sensibilisieren das sei da A und O auf diesem Feld.

Deuscher selbst gestand, dass er auf dem Weg zur Energieeinsparung an den Reglern “manchmal rumspielt“, immer auf dem Weg zum Besseren. Damit handele er sich dann auch mal einen Protest der Hallenbenutzer ein. Das kommunale Energiemanagement funktioniere, bestätigte ihm denn auch Michael Paul und das war an dem Abend unüberseh- und -hörbar. Bei Temperaturen draußen an der 0-Gradgrenze, brummte mal wieder hinter Jutta Belstler ein elektrisches Heizkörperchen.

Mit seinem Lob blieb Paul nicht allein. Was Lob angeht sei der Mensch unendlich belastbar, meinte der CDU-Fraktionsvorsitzende und wie als Beweis goss sich geradezu ein Füllhorn dieses allseits geliebten Stoffes über Deuscher aus. Silke Meyer schloss sich Paul an. Da wollten Vertreter der Grünen und der FDP nicht hintanstehen und schlossen sich den beiden ebenso eilfertig an wie der Bürgermeister.

Ganz ähnlich ging es wenig später den beiden Forstleuten Bernd Schneble und Christian Wachter, die für ihren Einsatz und die durchweg positiven finanziellen Ergebnisse im Gemeindewald gelobt wurden. Vor lauter Begeisterung und Dankeschön, hätte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey fast die Beschlussfassung vergessen, an die ihn Jutta Belstler erinnern musste.

Freuen würden sich im Gemeindewald auch die Wildschweine, meinte Schneble. Starke Fruchtbildung bei Buchen, Hainbuchen und teilweise auch bei der Eiche bereiteten dem Borstenvieh einen reichen Tisch. Der Genuss der großen Mast sei auch schon zu beobachten. Eine große Aufgabe für die kommenden Treibjagden der Jäger, die sich für eine hohe Treffsicherheit eine Schneedecke wünschen.

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