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Walzbachtal will Jugendarbeit

Einstellung eines neues Sozialarbeiters / Jugendforum im Spätherbst
Mit der Jugendarbeit will die Gemeinde Walzbachtal wieder punkten. Mit der Schließung des Wössinger Jugendzentrums Ende 2014 wollten sich sowohl die CDU, die SPD wie die Grünen nicht zufrieden geben und stellten diverse Anträge zur Wiederbelebung der Jugendarbeit in Walzbachtal. Ein erster Erfolg wurde mit dem Minispielfeld beim FV04 Wössingen erzielt. Das sei mittlerweile so erfolgreich, dass es Begehrlichkeiten bei den Jugendlichen im Ortsteil Jöhlingen geweckt habe, berichtete Bürgermeister Karl-Heinz Burgey.

In einem dreiteiligen Ansatz will der Bürgermeister das Problem angehen. Zum einen soll Sozialarbeiter Bernhard Lehr das Feld der Schulsozialarbeit weiter beackern. Dort soll ein Angebot zur Beratung von Eltern, Schulkindern und Lehrern in schulspezifischen und kinderspezifischen Problemlagen etabliert und ausgebaut werden. Insbesondere Kinder mit besonderem Integrationsbedarf sollen in Einzelberatung, aber auch in Gruppenangeboten (z.B. Sprachcafé, Workshops, …) Unterstützung finden.

Zum Zweiten soll Jugendbeteiligung realisiert werden, wie sie auch die neue Gemeindeordnung vorsieht. Es soll die Frage angegangen werden: Wie können wir es schaffen, dass sich die Jugendlichen in der Gemeinde interessieren und engagieren? Dazu wolle man ein regelmäßiges, mindestens einmal im Jahr tagendes Jugendforum in Walzbachtal etablieren. Der finanzielle Aufwand werde aller Wahrscheinlichkeit sehr übersichtlich sein.

Erstmals im Spätjahr 2017 wolle man eine breite Diskussion mit allen Jugendlichen der Gemeinde anstreben. Strategisch soll erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche in Walzbachtal so ihre Wurzeln schlagen, dass sie sich hier gerne einbringen, eine hohe Lebensqualität erleben und gerne auch ehrenamtlich arbeiten, weil sie als vollwertige Mitglieder in der Gemeinde wahr- und ernstgenommen werden.

Zusätzlich zur Stelle des Schulsozialarbeiters soll dazu eine weitere 75-Prozent-Stelle eines Jugendsozialarbeiters geschaffen und zeitnah ausgeschrieben werden. Michael Paul war für die CDU mit den Beschlussvorschlägen einverstanden. Richtig sei die Trennung von Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit. Silke Meyer (SPD) bedauerte, dass die Bearbeitung der Anträge doch ein wenig gedauert habe. Sie würde gerne einen anderen Schwerpunkt setzen mit offener Jugendsozialarbeit. Es gebe viele Jugendliche die nicht in einem Verein organisiert sind. Sie würden nicht auf so eine Veranstaltung legen. Die Gemeinderäte einigten sich darauf, dass es in der Jugendarbeit nicht nur einen, sondern etliche wichtige Punkte zu bearbeiten gebe. Karl-Heinz Burgey interpretierten den einstimmigen Beschluss als ganz klares Signal an die Öffentlichkeit, welchen Stellenwert die Jugendarbeit in Walzbachtal habe.

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