Bei der Hitze hilft nur noch untertauchen

Vom Kindergarten zum Familienzentrum

Einstimmig gebilligt hat der Walzbachtaler Gemeinderat die Verlängerung eines Projekts, mit dem das Kinderhaus „Regenbogen“ zum Kinder- und Familienzentrum weiterentwickelt werden soll. Einbezogen werden sollen auch die anderen Walzbachtaler Kinderhäuser.

Der Start war vom Gemeinderat schon am 22. März gebilligt worden. Aus einem Förderprogramm des Landes erhält die Gemeinde eine Anschubfinanzierung in Höhe von insgesamt 24.000 Euro, verteilt auf vier Jahre. Im ersten Jahr wurden 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Eine Zwischenbilanz des ersten Jahres legte die Leiterin des Jöhlinger „Regenbogen“ vor. In diesem Jahr sei viel passiert, meinte Yvonne Bühler. Nach der Genehmigung im März habe eine Bedarfsumfrage unter den Eltern starkes Interesse an dem Projekt bestätigt. Auf den Anmeldungen aufsetzend habe im Juni eine Steuerungsgruppe aus den vier kommunalen Kindergärten ihre Arbeit aufgenommen. Trotz Pandemie seien die ersten Aktionen geplant worden und vieles sei gelungen

Im Juli habe ein erster Probedurchlauf mit einem stark besuchten Kreativworkshop für die angehenden Schulanfänger stattgefunden. Sehr beliebt sei die von Eltern im September angebotene Aktion „Seile, Knoten Lagerbauten“ gewesen. Vom Elternkurs „Erste Hilfemaßnahmen für Neugeborene“ habe auch der junge Bürgermeister und frisch gebackene Vater profitiert, wie der selbst bestätigte.

Mit einem extra entworfenen Logo sei man vor allem in den Social Media in die Werbung gegangen. Instagram habe sich als bestes Medium erwiesen, um schnelle Reaktionen zu erhalten. Insgesamt habe man bei fünf Aktionen 53 Familien erreicht. Unverzichtbar seien die studentischen Hilfskräfte gewesen, die man über das Förderprogramm habe finanzieren und einsetzen können.

Ziel des Programms sei es, Familie ganz anders in den Blick zu nehmen. Es biete Vernetzungsmöglichkeiten. Für 2022 seien weitere Kontaktaufnahmen zu den Familien geplant. „An Ideen mangelt es uns nicht“, sagte Bühler. Dazu zählte sie den Aspekt der Chancengerechtigkeit.

Gerade dieses Ziel sei ihrer-Fraktion besonders wichtig, betonte die SPD-Fraktionssprecherin Silke Meyer. Benachteiligte Familien in diese Angebote einzubinden sei bisher nicht gut gelungen, räumte Bühler ein, versprach aber weitere Bemühungen in diese Richtung.

Jutta Belstler (CDU) empfand es als wichtig, auch die anderen Walzbachtaler Kindergärten einzubinden und unterstützte wie auch Andrea Zipf (Grüne) und Sascha Fanz (FDP) den Antrag.

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