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Viel Wirbel um 7 Plätze

Sieben Bauplätze umfasst der Bebauungsplan für den Flehinger „Häldeweg“. Er soll ein kleines Teilstück der Straße am Friedhof arrondieren. Um den „Häldeweg“ wird schon seit zwei Jahren im Oberderdinger Gemeinderat gerungen, sehr zum Missfallen von Bürgermeister Thomas Nowitzki. An den Planungen für das steil ansteigende Terrain gab es immer wieder starke Kritik von Anliegern und Grundstücksbesitzern. So auch bei der jüngsten Möglichkeit, im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung Bedenken und Anregungen an dem Bebauungsplan vorzubringen. Mal soll das Grundstück für die Enkel vorgehalten und damit einer Bauverpflichtung ausgewichen werden. Mal werden einzelne Begriffe auf ihre juristische Haltbarkeit abgeklopft. Einige Anwohner hatten sich sogar zu einer Unterschriftenaktion gegen den Bebauungsplan zusammengetan.
Die Probleme hätten mittlerweile auf zwei wesentliche Punkte eingedampft werden können, berichtete der Bürgermeister dem Gemeinderat. Zum einen sei das der Gehweg auf der Nordseite und zum anderen die Gebäudehöhe. Mehrfamilienhäuser könnten dort überhaupt nicht gebaut werden, entgegnete er Befürchtungen der Anlieger. Wenn es gelinge den Entwurf festzustellen und die Bauverpflichtungen unterschrieben würden, dann könne noch im Sommer das erste private Objekt begonnen werden. Die Details der Planungen besonders zum Gehweg und der Gebäudehöhe erläuterte der verantwortliche Stadtplaner Karsten Heuckeroth. Der Gehweg sehe auf der Südseite eine Breite von 1,70 Meter vor und mit 80 Zentimetern auf der Nordseite könne man leben. Missverständnisse um die Gebäudehöhe hingen damit zusammen, dass die Planungen vom Messpunkt Erdgeschossfußbodenhöhe ausgehen, die Anlieger aber vom Straßenniveau. Zwei Vollgeschosse seien damit ohne Probleme machbar, ergänzte Thomas Nowwitzki und erhielt damit die einstimmige Zustimmung des Gemeinderats.

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