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Weniger Unfälle

Nach Verkehrssicherheitstraining am Brettener Grüner

Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr ist ein hohes Gut. Das ist eine Erziehungsfrage, um die sich nicht nur Eltern und Schule kümmern. Seit fünfzehn Jahren ist Kinderverkehrstraining Teil des Ferienspaßprogramms der Stadt Bretten. Das Training hat Wirkung

wie Mike Xander versichert, der auf dem großen Platz vor den Sporthallen im „Grüner“ einen großen Rundparcours aufgebaut hatte: „Die Verkehrsunfallzahlen sinken ganz deutlich in den Gemeinden, in denen wir seit Jahren sind“, sagt der Fahrlehrer, der diese Aufgabe im Auftrag der Polizei übernimmt. “Wo in den Jahren zuvor noch Unfälle zu verzeichnen waren, da gibt es keine mehr, seit wir mit der Verkehrserziehung regelmäßig dort sind“, meint er und ist stolz darauf: „Der Erfolg gibt uns recht“.

In Bretten ist auch dieses Mal die Zahl der gemeldeten Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren stattlich. In zwei Gruppen sind 70 Kinder gekommen. Bevor Mike Xander jedoch die fünf Einzylinder für sie anwirft, auf denen sie mit 10 Kilometer pro Stunde gemächlich an Ampeln und Stoppschildern vorbeituckern, gibt es zunächst eine tüchtige Lektion in Verkehrszeichen und Verhalten im Straßenverkehr. Das wird immer vor Ort an der betreffenden Stelle des Parcours erledigt. Erst danach dürfen die Kinder aufs Gaspedal treten.

Gar nicht so einfach, wie die ein oder der andere schnell bemerkt. Der kleine Richard macht auf seinem Jeep C5 sofort Tabula Rasa, „brettert“ in die Fahrbahnbegrenzung. Davon keineswegs beeindruckt, bleibt er weiter auf dem Gas und schiebt als nächstes die Ampel über den Haufen. Miriam kann es noch besser. So ziemlich jedes Hindernis, das sich ihr in den Weg stellt, erhält einen Volltreffer bis sich Mike Xander erbarmt, sich auf ihren Beifahrersitz klemmt und ins Lenkrad greift. „Am Anfang ist das immer ein bisschen schwierig“, tröstet er.

Für Laurens Wagner hingegen ist das alles ein bisschen langweilig, weil zu langsam. Er kennt Schnelleres, lächelt seine Mutter Manuela verständnisinnig: „An seinem Geburtstag gehen wir Go-Cart fahren, da geht es richtig ab“. Richtig begeistert von dem Treiben ist die kleine Lena. Die Eineinhalbjährige sei vom Motorsport so fasziniert, so berichtet Oma Käthe Nestler, dass sie – zufällig in der Nähe unterwegs – einfach nicht vorbeigehen konnte. Jetzt war streckt sie ihr kleines Näschen neugierig über die Bande und ist davon lange nicht wegzubekommen.

Oma Käthe und Enkelin Lena hatten ihre Freude

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