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Bahnübergangstart nicht vor 2022

Landrat und die wichtigste Gondelsheimer Baumaßnahme
(PM) Landrat Dr. Christoph Schnaudigel besucht pro Jahr vier bis fünf Kommunen im Landkreis. Am Donnerstag, 13. Oktober, war er zu Gast in Gondelsheim, um sich mit den politisch Verantwortlichen über aktuelle Themen auszutauschen. Bürgermeister Markus Rupp nutzte die Gelegenheit, um ihm bei einem Rundgang gemeinsam mit dem Gemeinderat ein drängendes Problem direkt vor Ort zu zeigen. „Die Verkehrssituation am Bahnübergang beschäftigt uns seit Jahren und wir sind dankbar, dass der Kreistag des Landkreises Karlsruhe grünes Licht zur Beseitigung des Bahnübergangs gegeben hat“, teilte Bürgermeister Markus Rupp zur Begrüßung mit.
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (vorne rechts) machte sich gemeinsam mit dem Gemeinderat von Gondelsheim vor Ort ein Bild von der problematischen Verkehrssituation am Bahnübergang Gondelsheim. Bürgermeister Markus Rupp (vorne Dritter von rechts) unterstrich die Bedeutung der geplanten Beseitigung des Bahnübergangs

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (vorne rechts) machte sich gemeinsam mit dem Gemeinderat von Gondelsheim vor Ort ein Bild von der problematischen Verkehrssituation am Bahnübergang Gondelsheim. Bürgermeister Markus Rupp (vorne Dritter von rechts) unterstrich die Bedeutung der geplanten Beseitigung des Bahnübergangs


Auf die Frage der Gemeinderäte, wann mit der Baumaßnahme begonnen werde, verwies Landrat Dr. Christoph Schnaudigel auf anstehende Gespräche mit der Deutschen Bahn und dem Regierungspräsidium. „Wir wollen die Planung zügig vorantreiben, um den Antrag auf das Planfeststellungsverfahren zu stellen. Der Abschluss des Verfahrens, die Klärung der Finanzierung und die Durchführung vorbereitender Maßnahmen werden noch einige Jahre benötigen, so dass nicht vor 2022 mit einem Baubeginn zu rechnen ist“, berichtete der Landrat. Die Verkehrsproblematik am Bahnübergang mit langen Wartezeiten und Rückstau durch die Abbiegesituation in Richtung Wohngebiet Schlossbuckel sei daher kurzfristig nicht zu lösen. Beide Seiten waren sich einig, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Erfreulich stellt sich hingegen die Unterbringung von Flüchtlingen dar, wie sich die Gruppe bei ihrem Rundgang überzeugen konnte, der sie zur Gemeinschaftsunterkunft (GU) Neuer Weg führte. „Die Erweiterung der bestehenden GU mit mobilen Wohneinheiten ist fast abgeschlossen. Es sind noch Restarbeiten vorzunehmen wie beispielsweise die Aufschaltung der Brandmeldeanlage und die Ausstattung der Zimmer. Wir rechnen damit, Anfang oder Mitte November Flüchtlinge aufnehmen zu können“, informierte Ingo Gießmann, Abteilungsleiter im Amt für Integration des Landratsamtes Karlsruhe. Für 41 Personen ist die neue Unterkunft inclusive des Bestandsgebäudes ausgelegt,
Die Zahl der Asylbewerber, die der Landkreis unterbringen muss, liegen derzeit bei durchschnittlich 20 Personen pro Monat. „Wir bekommen damit quasi kaum neue Asylbewerber. Für uns bedeutet das, dass wir in Gondelsheim Personen unterbringen werden, die sich bereits in anderen Unterkünften im Landkreis befinden“, informierte Ingo Gießmann. „Wir lösen einige Unterkünfte auf, da es sich um Übergangslösungen handelt und wir werden an einigen Standorten weniger Personen als bisher unterbringen, um die Vorgabe einzuhalten, dass jedem Asylbewerber 7qm Wohnfläche zustehen. Als der Aufnahmedruck sehr hoch war, hat das Land die Vorschrift ausgesetzt, so dass wir mit 4,5qm pro Person rechnen konnten, um so unsere Aufnahmeverpflichtung erfüllen zu können“, ergänzte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Für die Unterkunftsleitung, Hausverwaltung und die soziale Betreuung stehen im Bestandsgebäude Räume zur Verfügung, auch die Ehrenamtlichen haben dort einen Raum. Sein Dank galt den ehrenamtlich Engagierten. „In Gondelsheim gibt es von Beginn an ein großes ehrenamtliches Engagement und das ist für die Hauptamtlichen vor Ort und natürlich die Flüchtlinge eine wertvolle Unterstützung“, so der Landrat.
Weitere Themen waren die Breitbandversorgung, die finanzielle Situation des Landkreises sowie die Schwerlastproblematik in der Fasanenstraße. Insbesondere letzteres beschäftigt Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel verwies auf die bereits zwischen Landratsamt und Gemeinde geführten Gespräche, die nach seiner Einschätzung zu einer zufriedenstellenden Lösung führen werden.

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