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Ohren zu: Christian Jung und FDP-Landtagsabgeordneter Jürgen Keck leiden akustisch an der Bundesstraße.

Verkehrsinfarkt verhindern

FDP-Kandidat engagiert sich für große Lösungen beim Bau von Umgehungen
Die regionale Infrastruktur begreift Christian Jung, Kandidat der FDP für den Wahlkreis Karlsruhe-Land, als eines der zentralen Themen seines Bundestagswahlkampfes. Immer wieder mischt er sich in lokale Diskussionen um Umgehungen und Lärmbelastungen durch Bahn oder Bundesstraßen oder auch an der Autobahnbrücke in Mutschelbach ein. Am Samstag hatte er sich dazu ein großes Programm vorgenommen. Ein „Aktionstag der Freien Demokraten zur regionalen Infrastruktur“ führte ihn vom Norden des Wahlkreises bis in dessen tiefen Süden.

Dabei arbeitete sich Jung entlang der Brennpunkte der B35, der B293, B294, B10. Zunächst jedoch besuchte er in Graben-Neudorf die Familie Götten, die unter dem Lärm der Bahntrasse leidet. Schon da und auch auf allen weiteren Stationen an seiner Seite: Jürgen Keck. Der FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Konstanz will seine Erkenntnisse in parlamentarische Initiativen im Landtag ummünzen.

In Bretten nahm man zusammen mit lokalen FDP-Mitgliedern beim Alexanderplatz Aufstellung. Eindrücklich war dort eines der wichtigsten Probleme zu besichtigen, für dessen Beseitigung sich Jung fulminant einsetzt. Die Lösung der Brettener und Bruchsaler Verkehrsprobleme um B35 und B294 könne nur mit einem ganz großen Wurf gelingen, der nicht allein die Interessen der einzelnen Städte und Dörfer in den Blick rückt. Ziel müsse eine moderne Achsenplanung sein, die den überregionalen Verkehr aus Städten und Dörfern zwischen Bruchsal und Pforzheim herausbringt. Der prognostizierte Zuwachs insbesondere an LKW-Verkehr würde andernfalls unweigerlich zum Verkehrsinfarkt führen.

Landtagsabgeordneter Jürgen Keck, Alfred Wernert,  FDP-Gemeinderat Werner Schön, Jürgen Bange, und Kandidat Christian Jung diskutierten die B293-Umgehung.

Landtagsabgeordneter Jürgen Keck, Alfred Wernert, FDP-Gemeinderat Werner Schön, Jürgen Bange, und Kandidat Christian Jung diskutierten die B293-Umgehung.

Ähnlich dramatisch sind seine Erwartungen auch für den Pfinztal-Walzbachtaler Bereich. Die B293-Umgehung Jöhlingen begriff er geradezu als „Leuchtturmprojekt“, dessen Startschuss die Umsetzung weiterer Maßnahmen wie etwa die Ortsumgehung Östringen oder dem achtspurigen Ausbau der A5 anstoßen könne. Die Vorplanungen für die B293 seien schon sehr weit gediehen. Das Geld sei im Bundesverkehrswegeplan vorhanden. Jetzt könne alles sehr schnell gehen.

Als flankierende Maßnahme zur Minimierung des LKW-Verkehrs sah Christian Jung die Verlagerung auf die Schiene. In einem Gespräch mit der Führung des Wössinger Zementwerks sei ihm die Prüfung zugesagt worden, ob der bereits vorhandene Bahn-Anschluss wiederbelebt werden könne. Der Walzbachtaler Gemeinderat Werner Schön unterstützte diese Forderungen bei dem Zwischenstopp an der Jöhlinger B293. Er richtete einen Appell an Jung wie an den Landtagsabgeordneten, sich für eine schnelle Realisierung der Jöhlinger Umgehung einzusetzen.

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