Header

Vaterschaft ungeklärt

Übergabe des neuen Funktionsgebäudes am kommunalen Sportplatz im Grüner mit Martin Wolff, Michael Nöltner, Amelie richter, Bernd Diernberger, Heidemarie Leins, Renatte Knauss

Übergabe des neuen Funktionsgebäudes am kommunalen Sportplatz im Grüner mit Martin Wolff, Michael Nöltner, Amelie Richter, Bernd Diernberger, Heidemarie Leins, Renate Knauss

Der kommunale Sportplatz im Grüner hat ein neues Funktionsgebäude. Am Freitag wurde die rund 200.000 Euro teure Anlage nach einjähriger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Mit dem neuen Gebäude würden viele kleine Probleme gelöst, freute sich Oberbürgermeister Martin Wolff. Ganz banale wie das des Toilettengangs während des Sportunterrichts, etwas luxuriösere auch wie die der Beschattung, „wenn im Juli die Sonne runterknallt und es auf dem Platz unerträglich heiß ist,“ sagte der OB. Denn Teil der Anlage ist eine opulente Tribünenüberdachung. Sie biete andererseits auch Schutz bei Regen. Dennoch bezeichnete Martin Wolff den Bau als schlichtes Gebäude, das seinem Namen Funktionsgebäude gerecht werde und „keinen Schönheitspreis gewinnen wird“. In seiner Betonausführung strahle es dennoch aus, für die Ewigkeit gebaut zu sein. Über die Vaterschaft des von ihm hochgelobten Objektes stritten sich noch während seiner Rede die Geister. Seine Bemerkung, die Stadtverwaltung habe das Projekt auf den Weg gebracht, bedachte Heidemarie Leins mit dem konterkarierenden und nicht zu überhörenden Zwischenruf „ja, ja, das auch noch“, lebhaft unterstützt von den gleichsam zweifelnden Bernd Diernberger und Renate Knauss, die ebenfalls dem Gemeinderat und nicht dem OB das Urheberrecht zusprechen wollten. Martin Knecht, geschäftsführender Schulleiter und damit Hauptnutznießer des Projekts, sprang dem OB sofort zur Seite. Der Schulträger tue ausgesprochen viel für die Schulen. Ein großes Lob zollte er Martin Wolff, der immer ein offenes Ohr für die Schulen habe. Ihm gelte sein besonderer Dank. Das nahm der eben noch Gescholtene mit besonderer Befriedigung zur Kenntnis („Das tut auch mal gut“). Für die fünf weiterführenden Schulen, die das neue Gebäude nutzen werden, bedeute es eine wesentliche Erleichterung, ergänzte Martin Knecht. Ein großer Teil der rund 300 Sportgruppen, die wöchentlich die Hallen im Grüner nutzen, bräuchten dieses Funktionsgebäude. Schul- und Baubürgermeister Michael Nöltner wies darauf hin, dass nicht nur die Schulen, sondern auch der TV Bretten und der benachbarte VfB profitierten. Architekt Marcus Weiss stellte die harten Fakten des Gebäudes vor wie etwa die Gesamtnutzfläche von 45 Quadratmetern im Gebäude und 115 Quadratmetern Überdachung in modularer Bauweise, die eine Erweiterung ohne Probleme zulasse. Wie sehr das neue Gebäude gebraucht wird, machte sich schon während der Einweihung bemerkbar. Die parallel dazu bei einem Sporttag auf dem Sportplatz tobenden Schüler machten von den neuen Möglichkeiten gleich reichlich Gebrauch.

Tags:, , ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links