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Tunnel unter Bretten?

Radikaler Schneidereit-Vorschlag zur Verkehrslösung
Mit recht spektakulären Vorschlägen ließ Frank Schneidereit bei einer Vortragsveranstaltung der Grünen zu einer ganzheitlichen Stadtplanung für Bretten aufhorchen. Jetzt legt er in der Vorschau auf eine weitere Grünen-Veranstaltung nach. Die Gedanken aus seinem Vortrag seien wohl auf fruchtbaren Boden gefallen, meint Schneidereit und plädiert „für eine Untertunnelung zwischen Kraichgau Center und Jugendmusikschule für den Durchgangsverkehr – analog der Streckenführung in Grötzingen oder der Kriegstraße in Karlsruhe“. Nur der verbleibende Zielverkehr müsse oberirdisch geführt wird.

Bei der Veranstaltung der Grünen am Mittwoch, 29.03.2017 um 19.30 Uhr wird sich Fraktionsvorsitzender Otto im Bürgersaal des Alten Rathauses des Themas in aller Ausführlichkeit annehmen. In der Einladung dazu wird das Thema folgendermaßen angerissen:

Es gibt Zeiten, an denen bestimmte Straßen in Bretten regelmäßig vom Autoverkehr überlastet sind. Dazu gehört z.B. die Wilhelmstraße, die Zähringerstraße, aber auch die Georg-Wörner-Straße. Die Vorschläge, hieran etwas zu ändern, münden häufig in der Forderung nach einer Umgehungsstraße (Südwestumgehung), so wie sie seit kurzem im Bundesverkehrswegeplan steht. Eine Analyse der Verkehrssituation und der Ursachen der Überlastung wird nicht vorgenommen – schnell wird der böse „Durchgangsverkehr“ als der alleinige Schuldige an den Verhältnissen ausgemacht.

Ist eine Südwestumgehung der Heilsbringer schlechthin? Welche Fahrziele hat der Straßenverkehr in Bretten? Welche Teile des Verkehrs sind auf eine Umgehung verlagerbar? Ist alles gut, wenn der „Durchgangsverkehr“ sich draußen abspielt? Wie wirkt sich eine Umgehung großräumig? Welche überörtlichen Verkehrsverlagerungen löst sie aus? Kriegen wir Verkehr, den wir heute garnicht haben? Mit welchen Instrumenten kann man das Verkehrsaufkommen in der Stadt tatsächlich beeinflussen?

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