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Toter Winkel

Sicherheitsbeauftragter Ulrich Steinharter machte Grundschulkinder auf Gefahren aufmerksam
Das Wössinger Zementwerk steuern unzählige LKWs schon im Normalbetrieb an. Das hat sich seit der Anlieferung von Stuttgart21-Aushub noch verstärkt. Von den vielen LKWs geht eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer aus. Darauf machte das Werk jetzt bei einer Aktion in Zusammenarbeit mit der Grundschule aufmerksam. Zu einem gemeinsamen Aktionstag wurde die gesamte Grundschule ins Werk eingeladen. In einer lang gezogenen Prozession machten sich die 136 Schüler unter der Leitung von Rektorin Waltraud Klaus auf den Weg, um die Gefahren auf demselben kennenzulernen. „Achtung – toter Winkel“ so hieß die Aktion auf den Werksparkplatz in Wössingen. Denn dass von den großen Brummis durch deren uneinsehbare Stellen eine gewaltige Gefahr für die Kleinen ausgeht, darauf machte Ulrich Steinharter aufmerksam. Mit richtigem Verhalten könne man diese Gefahren minimieren, meinte der Safety-Manager der Logistik-Firma, die einen Gutteil der Opterra-Transporte organisiert. Es sei notwendig, den Kindern die Gefahren zu zeigen, die in toten Winkeln gerade großer Autos lauern. Ein Dauerthema, das nie an Aktualität verliere, ergänzte der stellvertretende Werksleiter Tino Villano.

In der Werkskantine gab es zunächst ausführliche Informationen dazu, zu denen Wolfgang Six mit einem kurzen Film beitrug. Auf dem Werksparkplatz wurde den Kindern an einem großen Sattelaufliegers der tote Winkels und die damit verbundenen Gefahren demonstriert. Jeder Schüler hatte die Möglichkeit in den LKW zu klettern, auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen und dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennenzulernen. Rund um den bereitgestellten LKW wurden die toten Winkel mit Absperrband/Folien markiert, und es sorgte für einen Aha-Effekt bei den Mädchen und Jungen, als sogar zwei komplette Schulklassen in diesem Bereich „verschwanden“. Trotz modernster Spiegelsysteme am Fahrzeug war dort keine Person zu erkennen.

So erfuhren die Kinder an praktischen Beispielen, wie sie sich im Straßenverkehr zu verhalten haben, wenn sich ein LKW in der Nähe befindet. Als wichtigster Satz prägte sich den Schülern ein: „Der Fahrer sieht Dich erst, wenn auch Du ihn siehst“. Die Kinder sollten grundsätzlich Blickkontakt mit dem Fahrer herstellen und einen großen seitlichen Abstand zum Fahrzeug halten.

 

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