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Tief bohren

Neuer Brunnen soll Walzbachtaler Wasserversorgung sichern

Walzbachtal macht sich Gedanken um seine Trinkwasserversorgung. Ein hydrogeologisches Gutachten, das im Juli dem Gemeinderat vorgestellt wurde, war zu dem Ergebnis gekommen, dass spätestens 2035 bei Ausfall eines Brunnens der Tagesspitzenbedarf an sehr heißen Tagen unter Umständen nicht mehr gewährleistet sei. Ortsbaumeister Björn Heimann unterfütterte das in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit der Information, dass sich die Grundwassernachbildungsrate in den letzten Jahren dramatisch reduziert habe.

Abhilfe soll ein weiterer Brunnen schaffen. Der Gemeinderat hat dazu jetzt den Auftrag für Probebohrungen im Bereich des Wössinger „Hühnerberg“ gegeben, der als unter mehreren Kandidaten als bester Potentialstandort ausgewählt worden war. Die Untere Wasserbehörde hat die Zustimmung für die erforderlichen Bohrarbeiten genehmigt.

Elf Fachfirmen wurden von der Gemeinde zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Vier reagierten mit einem Angebot. Ortsbaumeister Björn Heimann stellte die Ergebnisse der Submission vor. Bei großen Preisspannen war die Neuweiler Firma Burkhardt mit einem Bruttoangebot von rund 40000 Euro günstigster Bieter. Die Kostenschätzung für die Erkundungsbohrung lag ursprünglich bei 80000 Euro. Nach Abzug der Kosten für Messprogramm und Nebenkosten verbleibe ein Budget von 58000 Euro, informierte der Ortsbaumeister. Das sei ein für die Gemeinde sehr erfreuliches Ausschreibungsergebnis. Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe einstimmig zu.

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Kommentare (1)

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    Ein Walzbachtaler

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    Als Antwort auf: Tief bohren
    Naja, das etwas passieren muss Schein unstrittig, damit Walzbachtal nicht irgendwann trocken fällt. Aber muss es denn eine neue Brunnenbohrung sein? Ein zusätzlicher Tiefbrunnen würde weiter das Grundwasser absenken, was möglicherweise andere Brunnen trocken fallen lassen würde. Zusätzlich Versiegelung der Böden durch Großprojekte wie ein Altenheim am Kirchberg und durch eine Umfahrung von Jöhlingen verschärfen die Situation nachhaltig. Damit gräbt sich Jöhlingen selbst das Wasser ab. Manchmal glaube ich, dass die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat nicht Eins und Eins zusammenzählen können.

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