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Sympathiepunkte für HSG

Benefizspiel ein Erfolg auf ganzer Linie / 71-Tore-Spektakel für den guten Zweck
(PM) 50 Gegentore hat die HSG seit ihrer Gründung auch noch nicht eingeschenkt bekommen. Doch wo Trainer Atalay Öztürk im Normalfall geschäumt hätte wie ein frisch gezapftes Pils, wirkte er nach dem Spiel glückselig und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Hauptsächlich dürfte dies am Gegner gelegen haben: Mit den Bundesliga-Hünen des HBW Balingen/Weilstetten war dieser natürlich kein Maßstab für die Verbandsligatruppe der HSG.

Im Rahmen der „Aktion Mensch“, unter deren Flagge schon einige Top-Teams in Wössingen ihr Können zur Schau stellten, gaben sich in diesem Jahr die „Gallier von der Alb“ die Ehre. In einer randvollen TV Halle zeigte das Team von Trainer Rúnar Sigtryggsson gleich, dass sie dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen würden und boten vom Anpfiff weg Vollgas-Handball. „Auch für uns war das ein gutes Spiel, wir konnten heute einiges ausprobieren!“, so der Isländer nach der Partie. Die HSG hatte es so natürlich immens schwer Paroli zu bieten, doch angetrieben durch enorme Einsatz- und Kampfbereitschaft konnten die Jungs immer wieder schöne Aktionen zeigen, die das Publikum dann auch lautstark feierten. Am Ende gewann der Goliath standesgemäß mit 21:50; Sieger an diesem Abend waren jedoch andere: zum einen die „Aktion Mensch“ die mit den Erlösen einiges für den guten Zweck leisten kann, zum anderen der Handballsport. Gerade die sympathischen Kerle des HBW dürften einige neue Fans gewonnen haben: offen, publikumsnah und für jeden Spaß zu haben, nahmen sich die Bundesliga-Stars ordentlich Zeit für die Fans.

Für die Spieler der HSG war es ein unvergesslicher Abend: „Bisher hat man die Jungs immer im Fernsehen gesehen, da war es schon toll heute mal selber gegen sie zu spielen. Am Anfang hatten wir natürlich ordentlich Respekt, aber letztendlich hatten wir alle einfach einen Riesenspaß!“ so Flügelflitzer Fabian Goppelsröder. Auch Trainerfuchs Atalay Öztürk zeigte sich hochzufrieden: „Bei solchen Zuschauern und so einer Stimmung in der Halle hat man natürlich immer Spaß.“ An dieser Stelle möchte sich die HSG bei allen Bedanken, die dieses Event möglichgemacht haben. Ob Sponsoren, Helfer, Organisatoren, Spieler, Trainer, Offizielle und Schiedsrichter: 1000 Dank für euren Einsatz und euer Engagement. Ihr habt diesen Abend zu dem gemacht was er war: Ein Statement in Sachen sozialer Zusammenhalt im Handballsport.

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