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Steuerbauwerk

Seit Jahren arbeitet die Gemeinde Walzbachtal an einem Zukunftskonzept für ihre Wasserversorgung. An vielem sei schon der grüne Haken dran, meinte Ortsbaumeister Björn Heimann bei der Vorstellung eines der letzten Teilabschnitte, dem Neubau eines Steuerbauwerks in der Jahnstraße.

Es soll die kostenintensive Druckerhöhungsanlage ersetzen, die nicht mehr benötigt wird, weil die aus Wössingen kommende Wasserleitung den notwendigen Druck mitbringe.

Am Standort des alten Pumpwerks muss ein neues Gebäude für das Steuerbauwerk errichtet werden. Dafür wurden mehrere Ausschreibungen auf den Weg gebracht. Die Kostenberechnungen von 270.000 Euro könnten aufgrund der guten Auftragslage der Baufirmen nicht eingehalten werden. Er rechne mit rund 288.000 Euro, fasste Heimann die eingegangenen Angebote zusammen. Bei den Schlosserarbeiten gab die Brettener Firma Hachtel mit 11.000 Euro das günstigste Angebot ab, bei der Technik die Gernsbacher Firma Fischer mit 82.000 Euro.

Aushubarbeiten für das neue Steuerungsbauwerk für die Wasserversorgung in der Jahnstraße

Aufgrund von Kostenüberschreitungen bei den Gewerken Erd-/Rohbau mit Putz und Zimmerarbeiten für die schlüsselfertige Gebäudehülle sei die entsprechende Ausschreibung aufgehoben worden. Die Wössinger Firma Simon habe mit 171.000 Euro ein erheblich wirtschaftlicheres Angebot abgegeben als die ursprünglich angefragte Vergabe in Einzelgewerken. Sie könne noch im Oktober mit den Arbeiten beginnen. Der Gemeinderat stimmte den Vergaben zu.

Der mit dieser Maßnahme überflüssige Hochbehälter auf dem Kirchberg werde zunächst stillgelegt und könne zu einem späteren Zeitpunkt zurückgebaut werden, informierte der Ortsbaumeister auf Nachfrage von Silke Meyer (SPD).

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