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Steine im Grüner

Die Hellmanns organisierten den 45. Mineralientag
Es war ein einziges Kommen und Gehen, das am Samstag die Schulsporthalle im Brettener Grüner prägte. In zwei Segmenten hatten die beiden Organisatorinnen Ute Hellmann und ihre Mutter Rosemarie rund vierzig Aussteller aus ganz Deutschland und darüber hinaus ihre Kostbarkeiten aufbauen lassen zum 45. Brettener Mineralientag. Mineralien selbstverständlich, Fossilien und Edelsteine lockten zahlreiche Besucher bis weit über die Region hinaus.

Dazu zählte Grazyna Christmann. Aus dem pfälzischen Oggersheim war sie mit ihrem Mann extra nach Bretten angereist und schlenderte an Achat, Karneol, Jade und anderem Gestein entlang, die in großer Auswahl gezeigt wurden. Besonders interessierte sie Fossilien. Hängen blieb sie für eine längere Zeit am Stand von Peter Birk.

Der Sternenfelser Händler hatte Rubine, Diamanten und sogar einen sogenannten Moldavit im Angebot, ein Edelstein, der sich bei einem Meteoriteneinschlag gebildet hat. Die daraus gefertigte Kette kostete immerhin 600 Euro. Sie war damit allerdings bei weitem nicht das teuerste Stück, das er anzubieten hatte. Mit seinen Diamant-Ketten geht er noch eine Preislage höher.

Die Hellmannsche Mineralienbörse betrachtet er auch als Service an seinen normalen Kunden. Sie erhielten in Bretten die Gelegenheit, sich bei den Mitbewerbern über Qualität und Preise zu informieren. Da schneide er nicht schlecht ab, zeigte er sich selbstbewusst

Am anderen Ende des Angebotsspektrums waren Hannah und Raphael Fuchs unterwegs. Bruder und Schwester hatten während des Pfingsturlaubs in diesem Jahr in Idar-Oberstein „den Narren am Schmuck gefressen“, wie Papa Mathias berichtete. Nach dort absolviertem erfolgreichem Schürfen nach Edelsteinen haben sich die beiden zu leidenschaftlichen Sammlern entwickelt. Hannah war denn auch schon mit einem ersten Beutestück unterwegs, einer ganzen Sammlung kleinster Edelsteine. Da legte Bruder Raphael mit einem durchaus stattlichen Amethyst nach. Alles indes in der Preisklasse zwischen zwei und fünf Euro, was aber nicht weniger stolz nach Hause getragen wurde als die Preziosen der Erwachsenen.

   

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