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Steile Entwicklung

Große Nachfrage nach Hortbetreuung in Walzbachtal
Die von der Gemeindeverwaltung vorgelegte Bedarfsplanung für die Walzbachtaler Kindergärten und Horte hat der Gemeinderat einstimmig gebilligt. Die Planung sei ein sehr schwieriges Unterfangen, berichtete Steffen Riegsinger. Es gebe sehr viele Unwägbarkeiten, die konkrete Planungen sehr erschwerten. Zuzüge und Wegzüge seien nur schwer zu kalkulieren, meinte der Leiter der Abteilung Bürger- und Sozialdienste. Unprognostizierbar sei auch die Geburtsrate. Selbst auf die Angaben des statistischen Landesamtes habe man sich in der Beziehung nie verlassen können, ergänzte Bürgermeister Karl-Heinz Burgey.

So kann beispielsweise die Planung für eine Kleinkindbetreuung im Wössinger Hof auch deshalb auf Eis gelegt werden, weil es „entgegen unseren Erwartungen offene Plätze in der Krippengruppe im Oberlinhaus gibt“, sagte Riegsinger. Trotz Absagen in Moby Dick und der Jöhlinger Arche seien Plätze im Oberlinhaus nicht in Anspruch genommen worden. Mit steigendem Bedarf an längerer Bereuungszeit auch bei den Krippen erwarte er ein sehr starkes nächstes Kindergartenjahr.

Einer steilen Entwicklung sei er sich auch in den beiden Horten in Jöhlingen und Wössingen sicher. Wenn man nichts unternehme, dann werde man bei der Versorgung insbesondere in Wössingen massive Probleme bekommen. Das könne nur durch die Einrichtung einer weiteren Hortgruppe für weitere zehn Kinder am Schülerhort Wössingen gelingen. Der Gemeinderat billigte für dieses Vorhaben erforderlichen überplanmäßigen Ausgaben und zusätzliches Personal. Gleichzeitig müsse man sich um eine längerfristige Lösung bemühen, meinte der Bürgermeister, ohne jetzt dafür schon einen Vorschlag machen zu können.

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