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Sportliche Makkaroni

Nachwuchs glänzte bei der Turngala des TV Wössingen

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ – unter dieses Motto stellte Moderator Werner Parsch die zweite Auflage der Turngala des TV Wössingen. In der Tat versammelten sich in der Halle des Gastgebers, die sich in eine Arena verwandelt hatte, sportliche Talente aus der Region. Die Qualität ihrer Darbietungen brauchte keinen Vergleich zu scheuen. Turner, Artisten, einige wenige Musiker und sogar die, die den Talenten auf die Sprünge helfen waren mit dabei.

Die machten sogar den Anfang. Eine nahezu paritätisch besetzte Gruppe von Übungsleiterinnen des TSV Jöhlingen und des TV Wössingen traktierte in einem fulminanten Auftritt die sogenannten Pezzibälle und deutete sofort den schwungvollen Verlauf des gesamten Abends an. Noch gekonnter bediente die Trommelstöcke später die „Hockermusi“. Der Name war Programm. Die Schlagzeuger des sinfonischen Jugendblasorchesters Karlsruhe zweckentfremdeten sieben Barhocker und entlockten dem Gestühl einen Klangkörper, den die rund 300 Besucher mit einem gehörigen Beifallsorkan belohnten, nach dem eine Zugabe unabdingbar war.

Den ganzen Abend über ging es dann an einigen Stellen im wahrsten Sinn des Wortes Schlag auf Schlag, nur unterbrochen von einem launig moderierenden Werner Parsch, der sich zur Feier des Abends in feinen Zwirn geworfen hatte. Er bat den ein oder anderen der Akteure zum kurzweiligen Interview, um ihm Hintergründe zu entlocken etwa zum Trainingsaufkommen oder den sportlichen Erfolgen.

Mit dabei waren gleich zwei, fast gleichnamige Zirkusse. Die „Makkaronis“ der Berghausener Schloßbergschule zeigten Kunststücke auf Ein- und Läufrädern. Über etwas mehr Erfahrung verfügen die „Maccaronis“ des Stadtjugendausschusses Karlsruhe. Sie lieferten tatsächlich wahrhaft zirkusreife, fast professionelle Leistungen ab bei Jonglagen oder der Übung am Vertikaltuch, bei der gleich mehrfach das Herz stehen zu bleiben drohte. Etwas beeinträchtigt waren die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TV Bretten durch den Ausfall gleich mehrerer Turnerinnen. Sie mussten sich auf die nicht weniger beifallumrauschten Auftritte von Angelina Cosi-Montes, Theresa Hausner und Elisa Schnorr beschränken.

Fürs Turnen ist beim TV Wössingen Bärbel Rothfuß und ihr Team zuständig. Der Nachwuchs des Schülergruppenwettstreits wie auch später die Mitglieder des Turngruppenwettstreits machten deutlich, warum sie bis hinauf zu deutschen Meisterschaften immer wieder Lorbeeren einheimsen. Wahre Kunststücke zeigten die Turnerinnen und Turner nicht nur am Großtrampolin, sondern später auch am „Airtrack“. Dafür wurde die Halle in komplettes Dunkel getaucht, um die irisierende Flugakrobatik der unsichtbaren Turner im Schwarzlicht sichtbar zu machen. Ein optischer Höhepunkt, der nur übertroffen wurde von dem vorausgegangenen „Avatar“ der Tanzgruppe des TV Wössingen. Tänzerische Hochleistung und Choreographie paarten sich mit phantasievollen Kostümen und Masken. Das I-Tüpfelchen auf einen Abend, der beim Schlussdefilee mit geradezu frenetischem, langanhaltendem Applaus belohnt wurde.

 

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Kommentare (1)

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    Stephanie

    |

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    Es war ein ganz toller gelungener Abend. Wunderbare Vorführungen mit Gänsehauteffekt und eine wunderschön dekorierte TVHalle.

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