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Spielverderber Neuschl und Biermann?

Augen zu und durch? Ncht mir mir, ment Bernd Neuschl

Augen zu und durch? Nicht mit mir, meint Bernd Neuschl

Das Thema Breitbandversorgung ist neben dem Hochwasser das am heftigsten und teilweise sehr emotional diskutierte der letzten beiden Monate. Jetzt schaltet sich die große Mehrheit des Brettener Gemeinderats in die Diskussion ein. In einem offenen Brief an die Brettener Bürgerinnen und Bürger fordern 24 von 26 Gemeinderäten dazu auf, die „Anbieter sorgfältig zu prüfen“. Es ist kein eindeutiger Aufruf, Verträge bei dem von der Stadtverwaltung favorisierten BBV zu unterzeichnen. So weit wollten die Gemeinderäte dann wohl doch nicht gehen. Interessant ist an dem Aufruf, wer ihn nicht unterzeichnet hat. Wer sind die beiden „Abweichler“? Es sind Jörg Biermann und Bernd Neuschl. Jörg Biermann hat sich für die „aktiven“ schon positioniert. Bernd Neuschl nicht minder in einem vehementen Leserbrief an die Badischen Neuesten Nachrichten. Das Angebot der BBV hatte er als „hysterische“ Chance bezeichnet und als einer von vielen die Seriosität der Firma in Frage gestellt. Der vom Pressesprecher der Stadt Bretten verbreitete Aufruf lautet so:

Offener Brief an die Brettener Bürgerinnen und Bürger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in der Sitzung am 15.12.2015 haben wir – der Gemeinderat der Stadt Bretten – einstimmig die Verwaltung ermächtigt, die erforderlichen weiteren Schritte für die zukünftige Internetversorgung der Kernstadt Bretten sowie der Stadtteile Diedelsheim, Gölshausen, Rinklingen, Ruit und Sprantal mit der Breitbandversorgung mit Glasfaser voranzutreiben. Das Internet ist aus vielen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken. Zukunftsfähige Internetzugänge gehören bereits heute zur Grundversorgung einer leistungsfähigen Kommune, vergleichbar mit Strom, Gas, Wasser und einem gut ausgebauten Straßennetz. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Ausbau des Breitbands mit Glasfasertechnik für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmer und Gewerbetreibenden Brettens im Wettbewerb mit anderen Standorten die besten Voraussetzungen schafft. Bretten steht mit der Glasfasertechnik vor einer historischen Chance, die Tür in die digitale Zukunft der Stadt und ihrer Bürger weit aufzustoßen. Wichtig ist es, nun aktiv zu werden und alle Versorgungsmöglichkeiten sowie Anbieter sorgfältig zu prüfen, zu vergleichen und abzuwägen, um eine zukunftsfähige Internetversorgung und einen möglichen Glasfaserausbau nicht leichtfertig durch Nichtstun zu gefährden. Bitte informieren Sie sich zu diesem Thema! Die Stadträtinnen und Stadträte Gerd Bischoff, Kurt Dickemann, Bernd Diernberger, Sibille Elskamp, Gernot Fritz, Hermann Fülberth, Dr. Günter Gauß, Markus Gerweck, Karin Gillardon, Waltraud Günther-Best, Oliver Haas, Birgit Halgato, Ingo Jäger, Renate Knauss, Martin Knecht, Dr. Ute Kratzmeier, Heidi Leins, Ariane Maaß, Otto Mansdörfer, Harald Müller, Brigitte Schick, Ulrich Schick, Edgar Schlotterbeck, Aaron Treut

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