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Sozialplanung 2020 gebilligt

(PM lra) Die Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistigen, körperlichen und Mehrfachbehinderungen in allen Lebensbereichen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung. Als Planungs- und Leistungsträger steht der Landkreis Karlsruhe in besonderer Verantwortung und stellt sich dieser Herausforderung. Mit den Trägern der Behindertenhilfe und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden entwickelt er Angebote und Strukturen weiter, um Menschen mit Behinderungen ihre Teilhabe dort zu ermöglichen, wo sie leben, wohnen und arbeiten und eröffnet damit neue Perspektiven. Dem Kreistag wurde in seiner jüngsten Sitzung vom 24. November die Sozialplanung 2020 vorgestellt.

„In der Sozialplanung 2015 lag der Fokus noch auf der Entwicklung von Angeboten und Strukturen im Rahmen der Eingliederungshilfe, jetzt geht es vorrangig um Strategien und konkrete Handlungsempfehlungen für die Kommunen und den Landkreis“, fasste Landrat Dr. Christoph Schnaudigel den Inhalt des 116-seitigen Werkes zusammen. In 13 Handlungsfeldern werden alle Lebensbereiche, insbesondere „Wohnen“, „Arbeit“ und „Freizeit“, aber auch medizinische Versorgung und bürgerschaftliches Engagement sowie Teilhabeoptionen angesprochen und Umsetzungshinweise gegeben.

Alle Empfehlungen sind geprägt von den Grundsätzen, dass Inklusion nur im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung im Sozialraum gelingen kann, dass notwendige Unterstützungsleistungen vorrangig ambulant statt stationär gewährt werden und Unterbringungen außerhalb der Region Karlsruhe nur erfolgen, wenn vor Ort kein geeignetes Angebot zur Verfügung steht. Der Kreistag billigte die Sozialplanung und beauftragte die Verwaltung, die Empfehlungen gemeinsam mit allen Beteiligten umzusetzen.

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