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Skepsis weicht

Sanierung des Jöhlinger Elisabethenhauses bleibt im Kostenrahmen
Die Sanierung des Jöhlinger Elisabethenhauses hat begonnen. Die Voraussetzungen dafür wurden mit dem Umzug einer Gruppe des katholischen Kindergartens in den Martinussaal schon vor den großen Ferien geschaffen. Wolfgang Bohmüller, im Bauausschuss der Pfarrgemeinde für das Projekt zuständig, berichtete darüber ausführlich. Gleichzeitig verlieh er seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit dem Start die heißen Diskussionen beendet seien, die die geplante Sanierung seit Jahren begleiteten. Vereinbart worden war zwischen politischer und der Pfarrgemeinde, dass über den Baufortschritt regelmäßig im Gemeinderat deshalb berichtet wird, weil die Gemeinde einen nicht unerheblichen Teil der Bausumme von rund 3,5 Millionen Euro als Zuschuss gibt. Jetzt trat erstmals ein sogenannter „Controller“ zum Rapport an. Er gab sofort Entwarnung gegenüber der vielfach Im Vorfeld geäußerten Skepsis, dass die Kostenprognose eingehalten werden könne. Es sei im Gegenteil gelungen, so betotne Rudi Lenhardt, bei beschränkten Ausschreibungen die ersten Gewerke für 1,119 statt der geplanten 1,209 Millionen Euro zu vergeben. Mithin seien bis jetzt 90.000 Euro eingespart worden. Beim ersten Gewerk sei man schon weit gediehen. Dies obwohl man beim Dach eine unangenehme Überraschung erlebt habe. Es sei deutlich schadhafter als erwartet, ergänzte Architekt Steffen Heckerott. Bei den Holzfenstern hingegen liege man rund 40.000 Euro günstiger als erwartet. Die restauratorischen Arbeiten seien in Angriff genommen worden. Insgesamt rechnet Rudi Lenhardt mit Kosten von 3,43 Millionen Euro. Ende September komme der nächste Vergabeblock mit 350.000 Euro. Er werde alle 10 bis 12 Wochen einen Kostenbericht abgeben. Bürgermeister und Gemeinderäte zeigten sich sichtlich erleichtert über die positive Entwicklung. Er sei froh, so meinte CDU-Fraktionssprecher Michael Paul, „dass wir von unangenehmen Überraschungen bei dieser Altbausanierungen verschont blieben. Wir können sehr zufrieden sein mit dem wie es läuft.“ Karl-Heinz Burgey schloss sich ihm an und hoffte, dass es bei positiven Nachrichten bleibt. Der Controller werde seinen nächsten Bericht im Gemeinderat im Frühjahr 2017 abgeben

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