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Schoko statt Feinwerk

Ferienspaßprogramm zu Gast bei PREFAG

In der Wössinger Feinwerkschmiede PREFAG werden in der Regel stahlharte Präzisionsdrehteile hergestellt. Eine süße Ausnahme machte die Durlacher Schokowerkstatt während eines Gastspiels im Rahmen des Ferienspaßprogramms der Gemeinde Walzbachtal. Rühren und Löffeln allerfeinster Zutaten

war während eines Schokoladenworkshops angesagt, zu dem Susan Lesniak in die Kantine der Firma eingeladen hatte. Zum dritten Mal schon hatten Tina Schäfer und ihr Team für PREFAG einen Beitrag gegen die Langeweile während der Schulferien organisiert.

Susan Lesniak stellte mit den Kindern des Ferienspaßprogramms Schokolade her.

Fast 40 Kinder wollten an der Herstellung der süßesten aller Versuchungen teilnehmen. Zu viele, als dass alle gleichzeitig mit der Schokoladenherstellung bespaßt werden konnten. In zwei gleich große Gruppen aufgeteilt machte sich eine der beiden an die wirklich harten Sachen und auf an die eigentlichen Produktionsstätten im Bauch des Werks. Dort warteten Ausbildungsleiter Walter Sprißler, Bernd Liebe und die Auszubildenden Sven Rauchberger, Pascal Böhm und Luisa Hauser mit ganz anderen Materialien. Aus Kupfer, Messing und Kunststoff zauberten sie an den Werkbänken zusammen mit den Kindern schlichte Metallblumen. In den Basis Aluminium-Block wurde dann noch der Name eingraviert. Ihre Metallblume durften die Kinder am Ende mit nach Hause nehmen.

Neugier auf Bernd Liebes Metallblumen.

Die zweite Gruppe widmete sich derweil der Schokoladenproduktion. Eine ganze Batterie an Zutaten hatte Susan Lesniak dafür bereitgestellt: Kakaopulver, geschmolzene Kakaobutter, Agavensirup, Vanille, ein bisschen Salz, Cashew- und Mandelmus. In der Reihenfolge füllte sie die Zutaten für jedes Kind in kleine Schüsselchen. Und dann hieß es rühren, rühren, rühren mit einem kleinen Schneebeselchen. Denn eine der wichtigsten Grundregeln bei der Schokoladenherstellung: „Es dürfen sich keine Klümpchen bilden“, mahnt die Eventmanagerin.

Wertvolle Zutaten galt es zu verarbeiten.

Zwischen drin ein kleiner Geschmackstest. Die Kinder durften sich etwas von der braunen Flüssigkeit auf den Handrücken tropfen. Die Frage „Wie schmeckts?“ erhielt durchaus unterschiedliche Reaktionen. „Ich schmeck nichts als Dreck“, schleuderte der kleine Jakob gar zurück. Susan Lesniak wusste Abhilfe. Noch ein bisschen Agavendicksaft und Cashewmus dazu – alles in Bioqualität – und schon schmeckte das Braune tatsächlich nach Schokolade, wurde in kleine Papierträger abgefüllt, mit Herzchen, Cornflakes, Puffreis oder Haselnusskrokant dekoriert und in den Kühlschrank gelegt, wo es tatsächlich zur Tafel reifte Die durfte natürlich jeder am Ende mit nach Hause nehmen.

Kleine Schleckermäuler

Nach eineinhalb Stunden wurd durchgewechselt. Die Schokoladiers gingen an die Werkbank, die Werkbänkler zur Schoko-Produktion. So war garantiert, dass alle Teilnehmer sowohl mit einer Metallblume als auch einer Tafel Schokolade nach Hause gehen konnten.

Susan Lesniak präsentierte ihre Rohstoffe.

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