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Schneller, weiter, höher

Bretten würdigte seine erfolgreichsten Sportler
Bretten hatte im vergangen Jahr ein Flaggschiff des Sports. Es war die Mannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik des TV Bretten. Die Meisterklassen-Gruppe kehrte als Vizemeister vom Finale der deutschen Meisterschaften in Koblenz zurück. Elisa Schnorr, Evelin Bohr, Jennifer Schönbeck, Sabrina Nowak und Victoria Merkle und ihre Trainerinnen Kristin Föller und Nina Keller standen denn auch am Sonntagabend im Mittelpunkt der Sportlerehrung der Stadt Bretten im „Grüner“. Als krönenden Abschluss einer nach vielen Erfolgen beendeten Karriere erhielten sie aus den Händen von Bürgermeister Michael Nöltner die Auszeichnung als „Mannschaft des Jahres 2016“ der Stadt Bretten.

Sportlerehrung der Stadt Bretten Die Rhythmischen Sportgymnastinnen befanden sich damit an der Spitze einer Vielzahl von Sportlern, die ebenfalls – wenn auch nicht so hochrangige, aber dennoch bemerkenswerte – Erfolge erzielt hatten. Neunzehn Mannschaften mit 184 Sportlern in zehn Sportarten und 99 Einzelsportler in elf Sportarten aus sieben Vereinen rief Nöltner zum beeindruckenden gemeinsamen Einlauf in die Sporthalle auf. Fast von Glück konnte man sagen, dass sehr viele der Mannschaften nicht in kompletter, sondern in rudimentärer Besetzung antraten, andernfalls hätte wohl die Tribüne der Halle nicht ausgereicht, wo auch zahlreiche stolze Mamas und Papas die Ehrungen verfolgten. Hinter den traditionellen marschierten auch Randsportarten ein wie etwa die Fahnenschwinger, die Kleinkaliberschützen, der Diedelsheimer Sternfahrerclub, Taekwondo, Fahrradgeschicklichkeit oder der Hundeverein mit der Agility-Abteilung.

Die letzteren Sportler hatten selbstverständlich ihre Hunde mit dabei. Für die Tiere war das spätestens dann eine harte Ohren-Prüfung, wenn die Melanchthonherolde mit ihrem siebenköpfigen Fanfarensatz den nächsten, von Michael Nöltner moderierten Ehrungsblock ankündigten. Unterstützt wurde er dabei von Edgar Schlotterbeck, Sibylle Elskamp, Birgit Halgato und Günter Gaus. Eine sehr bescheidene Zahl an Gemeinderäten angesichts der Medaillenberge, die es auf die Sportler zu verteilen galt.

Vor einer gorße Kulisse verteilten Sibylle Elskamp und Günter Gaus die Medaiillen

Vor einer gorße Kulisse verteilten Sibylle Elskamp und Günter Gaus die Medaiillen

Trotzdem wurde es kein Ehrungs-Marathon. Der unter der Federführung von Kulturamtschef Bernhard Feineisen konzipierte Abend unterbot sogar den vorgegebenen, engen zeitlichen Rahmen. Langweilig konnte es den Besuchern überdies schon deshalb nicht werden, weil die Ehrungsblöcke durch drei Show-Blöcke unterbrochen wurden. Bernhard Feineisen nutzte die Gelegenheit für einen „Werbeblock“ für das Jubiläumswochenende vom 12. bis 15 Mai und stellte den neuen Imagefilm vor.

Edgar Schlotterbeck, Sibylle Elskamp, Birgit Halgato und Günter Gaus beteiiligten sich am Verteilen der Medaillen.

Edgar Schlotterbeck, Sibylle Elskamp, Birgit Halgato und Günter Gaus beteiiligten sich am Verteilen der Medaillen.

Optischer Höhepunkt blieben aber die „Flying Legs“. Mit Skelett-Body antretend zeigten sich die fünf jungen Damen aus Oberhausen bei ihrer Trampolinshow mehr als lebendig. Ihre „Dias de los Muertos“ war eine in meisterhafter Synchronizität durchgeführte Choreographie. Sie wurde mit starkem Applaus belohnt. Beim „Jumping Fitness-Mix“ schließlich machten die „Flying Legs“ ihrem Namen zu einem sportlich umgesetzten Techno-Sound alle Ehre. Kurz vor ihrer eigenen Ehrung zeigten die Rhythmischen Sportgymnastinnen einen Teil des Programms, das ihnen den Erfolg bei den deutschen Meisterschaften in Koblenz beschert hatte. „Wir sind stolz auf Euch!“ meinte danach Michael Nöltner ehe Bernhard Feineisen zu Gesprächen bei Snacks am abschließenden Buffet bat.
Sporterlohn - Ehrenmdeaille der Sportlerehrung 2017

Sporterlohn – Ehrenmedaille

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