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Schnelle Umsetzung gefordert

CDU zur geplanten B293 Umfahrung Jöhlingen

(PM CDU) Die Umgehungsstraße B293-Ortsumgehung Jöhlingen ist seit mehr als 4 Jahrzehnten in der kommunal- und regionalpolitischen Diskussion und liegt dem Walzbachtaler CDU Vorstand sehr am Herzen. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Michael Plaumann gab es mit den Abgeordneten Axel Fischer MdB und Joachim Kößler MdL  sowie dem nominierten CDU Landtagskandidaten Ansgar Mayr einen aktuellen Meinungsaustausch und Vor-Ort-Termin.

Seit Beginn der Diskussion vor über 40 Jahren – seit der der PKW/LKW-Verkehr ständig zugenommen hat – soll von den kommunalpolitischen Parteien und den gewählten Volksvertretern im Zuge der aktuellen Verkehrsplanung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe eine Entlastung der Einwohnerschaft des Ortskerns Jöhlingen erreicht werden. Während die Straßenzählung 2010 ca. 15.000 Kfz in 24 Stunden im Streckenabschnitt Berghausen – Jöhlingen ermittelte, werden für das Jahr 2025 bereits 21.000 Kfz prognostiziert.

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 16.04.2012 stimmte der Gemeinderat Walzbachtal der von Fachplanern des Regierungspräsidiums Karlsruhe favorisierten Trasse 6 zu, da der Mindestabstand zur Wohnbebauung von 200 m durchgängig eingehalten wird. In einer öffentlichen Vorstellung der Planvariante 6 haben die Fachvertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe erneut am 31.01.2019 unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass nur die jetzt vorgelegte Planvariante Aussicht auf eine zügige Realisierung hat. Das Planfeststellungs-verfahren steht nun kurz bevor.

Nach der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 2030 in den vordringlichen Bedarf fordern Axel Fischer MdB und Joachim Kößler MdL unisono mit dem CDU Vorstand nunmehr den zügigen Beginn der Baumaßnahme.  Die Planungsreife der Maßnahme wurde so auch im Rahmen des Neujahrsempfangs der CDU Walzbachtal vom Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger MdB nachdrücklich bestätigt.

„Nur der parallele Ausbau von Straßen und ÖPNV wird das prognostizierte Verkehrsvolumen der Zukunft aufnehmen können“, sind sich die Abgeordneten Axel Fischer MdB und Joachim Kößler MdL sowie auch der CDU-Landtagskandidat Ansgar Mayr einig.

Ziel der Maßnahme ist es, eine Verkehrsentlastung und Steigerung der Lebensqualität im Ortskern Jöhlingen herbeizuführen. Eine Negierung der Umgehung der B293 grenze an eine menschenverachtende Sichtweise gegenüber den Anwohnern. Durch die Planung wird die Verkehrssicherheit erhöht, da die momentane Streckenführung nicht dem aktuellen Ausbaustandard von Landes- und Bundesstraßen entspricht.

Bernhard Belstler

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Kommentare (9)

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    Thomas

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    Als Antwort auf: Schnelle Umsetzung gefordert
    Sehr interessant. Woher kommen die 15000Kfz/24h ? Da müssten ja rund um die Uhr 10 Fahrzeuge pro Minute fahren. Ich denke, da hat jemand beim zählen etwas zu tief in das Glas geschaut *gg*
    In Berghausen fahren durch den Kern ca 8200Kfz/24h. Wie kann es dann sein, dass auf einmal 15000 Kfz in Jöhlingen auf der gleichen Strecke fahren? Soooo interessant ist die Strecke sicher nicht. ABER: Wahrscheinlich vermehren sich die Fahrzeuge nach dem Ortsausgang Berghausen Richtung Jöhlingen schlagartig.
    Richtige Zahl: 7800 Kfz/24h und das ist nämlich der richtige Wert.

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      Anonymous

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      https://bvwp-projekte.de/strasse/B10-G20-BW/B10-G20-BW.html#h1_grunddaten
      Als Antwort auf: Schnelle Umsetzung gefordert Als Antwort auf: Thomas
      Der Anmeldung zugrunde gelegte Notwendigkeit aus Sicht des Landes: Die in West-Ost-Richtung verlaufende B 10 zwischen den Oberzentren Karlsruhe und Pforzheim und die in Pfinztal-Berghausen in die B 10 einmündende B 293, Verbindung zum Mittelzentrum Bretten und Oberzentrum Heilbronn, prägen die verkehrliche Situation des Ortsteils Pfinztal-Berghausen. Die B 10 ist auch eine Sammelschiene für den aus den Gemeinden Pfinztal und Remchingen in Richtung Karlsruhe orientierten Verkehr. Die laut Verkehrsgutachten aus 2004 auf 2015 hochgerechneten Verkehrsbelastungen werden auf der B 10 im westlichen Abschnitt von Berghausen zw. 24.200 und 26.400 Kfz/Tag, am östlichen Ortsrand bei 15.000 Kfz/Tag und auf der B 293 zwischen 12.600 und 20.500 Kfz/Tag liegen (DTVw). Durch die hohe Verkehrsbelastung und Enge der Ortsdurchfahrt mit nur 6,50 m Fahrbahnbreite sind folgende Belastungsfaktoren vorrangig anzuführen: Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Lärm- und Luftschadstoffe, Trenn- und Zerschneidungswirkung des Ortes, keine Straßenraumgestaltung möglich und Beeinträchtigung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Verkehrs, was die hohen Unfallzahlen in den zurückliegenden Jahren bestätigen.

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    Radfahrer

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    Als Antwort auf: Schnelle Umsetzung gefordert
    Völkerwanderung am Wochenende! So kam es einem zumindest vor, wenn man die Spaziergänger an der Marienkapelle sah. Sie nutzten das warme Wetter für einen herrlichen Spaziergang der nur kurz von der Bundestraße unterbrochen ist. Wie wird das wohl sein wenn mit dem Bau begonnen wird? Ich bin mir nicht sicher ob man wirklich für diese Variante sein soll! Ein schönes Stück Natur geht verloren.

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      Harald Kann

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      Hallo,
      Du schreibst ‚…herrlichen Spaziergang der nur kurz von der Bundestraße unterbrochen ist‘
      Ähm. Genau die Bundesstraße ist das Problem. Je nach Tageszeit ist es richtig gefährlich diese Bundesstraße am Jöhlinger Buckel zu überqueren.
      Wenn alles wie geplant fertig ist, gibt es am Jöhlinger Buckel eine große Naturbrücke (kleiner Tunnel für die B293). Dann kann man endlich ungestört spazieren gehen.

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        Radfahrer

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        Als Antwort auf: Harald Kann
        Die Bundesstraße ist ja nicht weg. Sondern dort in der Natur dann richtig präsent. Dann wohl eher mit mehr als weniger Verkehr. Dafür hat man als Spaziergänger dann auch die Straße lange im Blick und den Verkehr im Ohr. Sicherlich auch nicht gerade schön wenn man von der Kapelle nach Jöhlingen rein läuft.

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          Tom

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          Na endlich. Und ich hatte die Damen und Herren der Bürgerinitiative gegen die Ortsumfahrung schon vermisst.

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        Michael

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        Als Antwort auf: Harald Kann
        Soweit ich informiert bin, ist die große Naturbrücke für die Tiere da. Ein Stück weiter gibt es allerdings einen Wirtschaftsweg der über die B293 führt.

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    Elfi

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    Als Antwort auf: Schnelle Umsetzung gefordert
    #Bevor man von „menschenverachtender Sichtweise“ spricht, sollte man das RP-Gutachten genau lesen… Die Umgehung sorgt dafür, dass es am Ortsausgang Richtung Wössingen zu erhöhten Lärm- und Schadstoff-Emmissionen kommt. Die berechneten Lärmwerte für diesen Bereich liegen auch nach dem Bau deutlich über den Grenzwerten. Durch den Bau der geplanten Umgehung rechnet man mit steigenden Verkehrszahlen. Die prognostizierten 21.000 Fahrzeuge gelten nur für den Fall, dass die Umgehung tatsächlich gebaut wird. Ein seriöserer Umgang der Politiker mit Zahlen und Fakten wäre wünschenswert.

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    Joseph

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    Als „menschenverachtend“ bzw. nicht gerade bürgernah könnte man es auch betrachten, wenn Politiker nicht dafür sorgen, dass das bestehende LKW-Durchfahrtsverbot durch entsprechende Kontroll- und Sanktionsmaßnahmen durchgesetzt wird! Bürgerfreundlich wäre es weiterhin, das Durchfahrtsverbot auf LKWs über 7,5t auszuweiten.

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