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Marsilius überredet die Meuterer zur Aufgabe

Schlacht as Schlacht can

Am Simmelturm tobte die 1504er Historie
Einer der Höhepunkte des Peter und Paul-Festes ist die Darstellung der für die Geschichte der Stadt so entscheidenden Schlacht mit dem württembergischen Herzog Ulrich. Rund um den Simmelturm waren hunderte von Landsknechten aufgezogen. In zwei Lagern – dem württembergischen und dem kurpfälzischen – standen sie sich feindlich gegenüber und fochten den historischen Streit erneut aus.

Die Brettener schlugen – das war keine Überraschung – ganz entsprechend dem historischen Vorbild ihre Belagerer in die Flucht. Begleitet von ohrenbetäubendem Kanonendonner, markerschütterndem Kampfgeschrei der Lanzenträger und dem Geklirr von Hellebarden, Schwertern und Streitäxten ging das Gemetzel wieder einmal mit dem Sieg der Brettener zu Ende. Nicht unmaßgeblich unterstützt durch die Abteilung Artillerie, die gerade noch rechtzeitig ihre Lunten entzünden konnten ehe der große Regen kam.

Den Auftakt machten wieder einmal die Melanchthonherolde. Zunächst mit viel Jubel für Fanfarenklänge und Fahnenschwingerkunst empfangen, schmolz der am Ende des viel zu langen Auftritts mächtig ab. Begeisterung unter den rund 1000 Zuschauern lösten die Kombattanten um den historischen württembergischen Herzog und die Verteidiger rund um Marsilius von Reiffenberg aus. Der spielte mitgelungener theatralischer Umsetzung eine nicht unwichtige Rolle, bei der Niederschlagung der Meuterei innerhalb der Verteidiger.

Mit ganz besonders viel Beifall wurde in diesem Jahr die angelsächsische „Free Company“ aus Brighton bedacht, die schon lange Stammgast bei Peer-und-Paul ist. Zwei ihrer Mitglieder lösten sich für einen kurzen Solo-Auftritt aus dem Schlachtengetümmel. Die historische wich einer zeitgenössischen Schlacht. Sie wogte zwischen den Brexit-Gegnern und Befürwortern hin und her, symbolisiert durch die Europa- und der Fahne Großbritanniens. Ganz im Gegensatz zur realen siegte hier die gewünschte Seite und der Brexit sank mit zuvor wüst betrampelter Fahne nach einem selbstmörderischen Dolchstoß vor Europa nieder. Da brauste der Applaus wie sonst selten an anderer Stelle. Höchstens noch übertroffen bei dem folgenden Auftritt der italienischen Fahnenschwingergruppe „Contrada della Corte“ aus Italien. [ngg_images source=“galleries“ container_ids=“80″ exclusions=“1152,1153,1154,1155,1156,1157,1158,1159,1160,1161,1162,1163″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“1″ thumbnail_width=“480″ thumbnail_height=“320″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“60″ number_of_columns=“3″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ template=“/html/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/products/photocrati_nextgen/modules/ngglegacy/view/gallery.php“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

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Kommentare (1)

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    Ewalt

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    Hätte Sie mir auch gerne angeschaut aber da man zu viel Zuschauer reingelassen hatte war es nicht möglich weil vor uns nur grosse Menschen drin waren obwohl wir 1 1/2 Stunde vorher schon da waren und für den Preis kann man Verlangen das man was sieht lg

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