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Scheine von Gemeinde

Helfer dürfen nicht unter den Hamstern leiden

In dem NadR-Artikel unter diesem Link https://nadr.de/der-hamster-schlaegt-zurueck/ klagt eine Leserin darüber, dass ihr in den Supermärkten die Möglichkeit verwehrt wird, zusätzlich zu ihren Einkäufen auch für ihre Eltern einzukaufen. Auf Nachfrage wurde ich vor Ort darauf hingewiesen, dass es bei der Gemeinde Bezugsberechtigungen gebe.

Solche rechtliche Eingriffskompetenzen besitze die Gemeinde nicht, reagiert Bürgermeister Timur Özcan auf entsprechende Nachfrage. Es obliege jedem Gewerbetreibenden oder Einzelhändler selbst, welche Vorgaben wie eingeführt werden.

Die Gemeinde sei aber im Gespräch mit den Kirchengemeinden und dem CVJM bei dem Projekt „Hilfe, wo Hilfe benötigt wird“. “Wir wollen sicherstellen, dass die ehrenamtlichen Helfer die Einkäufe für andere Haushalte entsprechend tätigen können“, meint der Bürgermeister. Statt einer Packung Mehl könne die ehrenamtliche Person für einen hilfsbedürftigen Menschen durchaus auch eine zweite Packung Mehl erwerben. Für ehrenamtliche Personen, die für das Projekt „Hilfe, wo Hilfe benötigt wird“ engagiert sind, gebe es bereits Bescheinigungen, die jederzeit von der Kirchengemeinde und der Gemeindeverwaltung ausgestellt werden können.

Bisher haben die Gemeinde einige Meldungen von freiwilligen Helfern erhalten, jedoch noch keinen Bedarf dafür. „Wir bekommen allerdings mit, dass die Nachbarschaft hier gut zusammenhält und gut miteinander kommuniziert. Die Solidarität und die Hilfsbereitschaft sind groß. Daher ein großes Lob an die Walzbachtaler Bürgerschaft, das Verhalten finde ich sehr vorbildlich“ beurteilt der Timur Özcan die Situation in Walzbachtal positiv.

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Kommentare (2)

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    Lothar

    |

    Als Antwort auf: Scheine von Gemeinde
    „Hamsterkäufe“
    Ein Effekt wird meines Erachtens viel zu wenig angesprochen. Nach meiner Erfahrung sind fast alle am „Hamstern“ beteiligt. In meiner Nachbarschaft und auch im Bekanntenkreis beklagen sich alle über die sogenannten Hamster, aber fast alle haben ihr Einkaufsverhalten geändert. Die eine kauft jetzt plötzlich Frost Gemüse statt frisches. Fast alle „etwas mehr“ haltbare Produkte und eine Packung Klopapier sowieso. Wenn das die meisten so handhaben, dann benötigt man keine schlimmen „Hamster“, um leere Regale zu haben. Die Logistik war/ist darauf einfach nicht eingerichtet und hat auch nicht die Kapazität, das von heute auf morgen zu regulieren. Deshalb mein Tipp für die Zukunft, wenn (hoffentlich) wieder alles so weit in geordneten Bahnen verläuft. Haltet es so wie ich schon immer. Ein gewisser Vorrat an haltbaren Artikeln kann nicht schaden. Wer schon immer z.B. bei Angeboten etwas mehr, als kurzfristig verbraucht wird kauft, der muss sein Kaufverhalten auch in der Krise nicht ändern. Und schwupps….. ist alles wie immer.

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    Lars

    |

    Auch nicht zu vergessen. Wir sind ALLE derzeit vermehrt zuhause. Es wird nicht mehr Essen gegangen, niemand ist in Urlaub…..Viel Home-Office und keine Nutzung von Kantinen….So entsteht automatisch ein größer Bedarf, auch ohne Hamsterkäufe…Und mal ehrlich, wer nimmt nicht ne Packung Klopapier mit, wenn es verfügbar ist, wenn man 2 Wochen lang nur leere Paletten bewundern durfte. Auch wenn man eigentlich noch genug vom weissen Gold hat….

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