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Sammeln für Kenia

Sternsinger sind in Walzbachtal und der Region für Hilfsprojekt in Afrika unterwegs
Die Weihnacht naht und mit ihr ihre Boten. Caspar, Melchior und Balthasar sind symbolisch in Deutschland immer noch unterwegs als Sternsinger. Zurzeit bereiten sich in allen Bistümern viele Kinder unter dem Leitwort „Segen bringe, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ auf ihre Tour von Tür zu Tür vor. Dieses Mal wollen sie auf die weltweiten Folgen und Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen.

Ein bisschen  Suaheli übte Felix Abele mit den Jöhlinger Sternsingernn ein

Ein bisschen Suaheli übte Felix Abele mit den Jöhlinger Sternsingern ein



Auch in Walzbachtal wird sich eine stattliche Truppe am 6. Januar mit diesem Ziel auf den Weg machen. Beim Vorbereitungstreffen im Jöhlinger Martinussaal  zeigte sich Organisatorin Tanja Koch „überrascht, wie viele unangemeldet gekommen sind.“ Ihre Freude war groß über die positive Resonanz der Aufrufe im Mitteilungsblatt und persönliche mails, sagt aber: „Es können nie zu viele Kinder sein“, insbesondere wenn das Ziel verfolgt wird, flächendeckend an den Türen aller Häuser zu klingeln. Die rund dreißig Kinder aus Jöhlingen aber auch aus Wössingen, die zur „Generalprobe“ in den Martinussaal kamen, garantieren das.

Beim Vorbereitungstreffen geht es nicht nur darum, diese 30 in Bezirke einzuteilen, die übers ganze Dorf verteilt sind. Damit hat das Sternsingerteam um Pastoralreferentin Ute Jenisch, Alisa und Tanja Koch und für den Ortsteil Wössingen Mirijam Dietzel schon gut zu tun. Die Caspars, Melchiors und Balthasars werden sich wohl informiert auf den Weg machen. Zu Beginn wurde ihnen nämlich mit dem eindrucksvollen, kindgemäßen Film zur Sternsingeraktion 2017 „Willi in Kenia“ eindrücklich vor Augen geführt, wofür sie sich und die Gelder einsetzen, die sie sammeln werden. Selbstverständlich wurden alle aber auch mit den stimmigen Gewändern versehen.

Und schließlich enterte Felix Abele mit der Gitarre unterm Arm den Martinussaal. Beim Aussendungsgottesdienst am Morgen des 6. Januar sollen die Jungs und Mädchen schließlich auch akustisch vor den Gottesdienstbesuchern ihr Engagement lautstark verkünden. Daran haperte es zunächst mal. Spätestens als Felix Abele zu dem gesungenem Suaheli „mungu awabiriki nyumbahii“ aufforderte, bricht die Lautstärke hörbar ein. Es will gar nicht recht klappen. „Ob wir damit die Kirche füllen können“, kommentiert Tanja Koch fast verzagt das akustisch laue Lüftchen, das durch den Martinussaal weht. Ute Jenisch wird energischer und fordert mit einem „Lauter!“ mehr Dezibel. „Von Tür zu Tür“ fällt dann schon mal akzeptabler aus und steigert sich noch beim “Wir bringen den Segen“. Die Jungs und Mädchen scheinen gewappnet für ihre Aufgabe am 6. Januar, die in den vergangenen Jahren immerhin durchschnittlich 10.000 Euro in den kräftig gefüllten Spendenboxen abschloss.

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