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Rund ums Dorf

Bulldog-Team mit Ersatztermin für Feldtage

An diesem Wochenende hätten die im zweijährigen Rhythmus durchgeführten Feldtage des Wössinger Bulldog- und Oldtimerteams stattfinden sollen. Corona hat das verhindert. Gänzlich zwei Jahre warten lassen wollte die Vorstandschaft des Vereins die Mitglieder nicht. Als kleinen Ersatz bot sie deshalb am Sonntag eine Rundfahrt durch die heimische Gemarkung an.

Ein Angebot das von rund zwanzig alten landwirtschaftlichen Schnauferln und ihren Piloten gern angenommen wurde. Auf den Beifahrersitzen der Lanz, Deutz, Güldner, Porsche oder Eicher und auf zwei Anhängern kamen weitere Gäste hinzu, so dass letztlich an die 60 Teilnehmer gezählt wurden.

Das Tempo gaben Berthold Bauer mit seinem Eicher „EM 200“ und Willi Geier auf seinem Kramer „Allesschaffer mit Verdampfer“ vor. Sie bildeten die Spitze des nicht ruckelfreien Zuges. Ruckelig war nämlich schon der Beginn. Es dauerte ein Weilchen, ehe sich die Truppe formiert und nach einem Irrweg auch wieder zusammengefunden hatte. Wer auf so hartgefederten Achsen saß wurde auf den Feldwegen ganz schön durchgeschüttelt und der Orangensaft und Sekt, mit dem Martina Langjahr für gute Stimmung unter den Mitfahrern sorgen wollte, landeten nicht nur einmal auf dem Schoß statt im Mund.

Führungsfahrzeuge gesteuert von Willi Geier (links) und Berthold Bauer

Davon allerdings ließ sich niemand in seiner guten Laune beeinträchtigen. Am allerwenigsten der kleine Luca Keller, der im coolen Outfit bei Papa Alexander und Mama Irena auf dem Bock saß. „Unser Sohn ist ganz begeistert von jeder Form des Bulldogs“, erklärte Irena Keller das strahlende Gesicht des Nachwuchses. „Das ist sein absolutes Lieblingsspielzeug. Deshalb war das für uns ein richtig schöner Familienausflug und Highlight des Tages.“ Die Mama brauchte an diesem Tag etwas länger, um den aufgedrehten Sohnemann in den Schlaf zu wiegen.

Über die Steig ging es an dem Windrad vorbei die „Gänsäcker“ hinunter und auf der „Langen Richtstatt“ an den Keltengräbern vorbei bis ins „Schifftal“. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt am Hauweg, der allerdings erst nach einer zweiten Runde quer durchs Dorf erreicht wurde, beklatscht immer wieder von Fußgängern, die am Straßenrand auf den Tross aufmerksam wurden.

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