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Riese weg

Bergahorn am Frühmesnerweg musste gefällt werden
Eine unangenehme Überraschung erlebten dieser Tage die Passanten des direkt an der B293 gelegenen Wegkreuz am Frühmesnerweg im Lehrwald. Ein direkter, mächtiger Nachbar ist nicht mehr da. Der rund 140 Jahre alte, als Naturdenkmal geschützte Bergahorn wurde gefällt. Nach Auskunft von Christian Wachter war er vom sogenannten Brandkrustenpilz befallen. Nach Einschätzung des Gemeindeförsters ist unter anderem auch der Einsatz von Streusalz auf der Bundesstraße wohl mit als Ursache für den Pilzbefall zu sehen, da Ahornbäume sehr empfindlich auf Salz reagieren und gerade am „Jöhlinger Buckel“ zur Verkehrssicherung bei winterlicher Witterung der vermehrte Einsatz von Streusalz notwendig ist.

Der rund 140 Jahre alte, als Naturdenkmal geschützte Bergahorn wurde gfällt. Nach Auskunft von Christian Wachter war er vom sogenannten Brandkrustenpilz befallen.

Der rund 140 Jahre alte, als Naturdenkmal geschützte Bergahorn wurde gefällt. Nach Auskunft von Christian Wachter war er vom sogenannten Brandkrustenpilz befallen.

In den vergangenen Jahren hatte die Gemeindeverwaltung versucht, durch Pflegeschnitte den Waldriesen zu erhalten, nachdem er immer wieder dürre Äste hatte. Nachdem nun aber am Stammfuss ein starker Pilzbefall festgestellt werden musste, rieten Gemeindeförster und die Sachverständigen der Naturschutzbehörde des Landratsamtes Karlsruhe unisono zur umgehenden Fällung, da der Baum durch den Pilzbefall so instabil wird, dass ein weiteres Stehenlassen an einer Bundesstraße nicht zu verantworten gewesen sei. Der Bergahorn wurde deshalb dieser Tage von Forstmitarbeitern gefällt. Der Verkehr auf der B293 wurde dazu kurzfristig für drei bis vier Minuten angehalten.

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