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Treut trifft BI

Bürgerinitiative diskutiert mit Kandidaten die Brettener Umgehung
Am 28.04.2017 traf sich die Bürgerinitiative Zukunft Rinklingen auf Wunsch mit OB-Kandidat Aaron Treut im Clubhaus TSV Rinklingen. Der stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden der CDU Rinklingen, Siegbert Kössler und einige Anwohner des Wohngebietes Steiner Pfad waren mit von der Partie. Aaron Treut hatte nach diversen Leserbriefen zum Thema „geplante Südumgehung von Bretten“ um dieses Treffen gebeten. Er wollte die Befindlichkeiten und Wünsche der Bürger speziell aus Rinklingen, die stark betroffen wären, dazu genauer kennen lernen. Zu Beginn der Veranstaltung stellte er die Idee eines Ringstraßenkonzeptes vor, welches eine vollständige Umfahrung Brettens in Verbindung mit einer Südumfahrung und einer Anbindung der B294 zur B35 beinhalten würde, ausgehend von der Ruiter Straße parallel zum östlichen Rand der Wohnbebauung Wanne. Beide Trassen waren mit großzügigen Tunnelpassagen konzipiert. Diese Konzeption ist zwar bereits seit vielen Jahren im Gespräch sollte aber einen Maximalansatz zeigen.

Im Zuge des weiteren konstruktiven Gesprächs stellten sich grundlegende Ansätze heraus: Unabhängig davon, welche Lösung sich zur Verkehrsentlastung für Bretten als sinnvoll erweist, ist eine Aktualisierung der Verkehrsuntersuchung von 2008 unumgänglich. Darauf aufbauend wünschen sich die Beteiligten einen Masterplan für den Gesamtverkehr in Bretten. Neben der Verkehrsplanung sollten darin weitere städtebauliche Planungsthemen verankert werden. Außer den Auswirkungen einer Südumfahrung für Bretten und die Region (Attraktivität Tierpark, Standort Pferdeklinik, 25m Trasseneinschnitte, Abkürzungsverkehr A8-A5, Unterdimensionierung der Kreuzung Karlsruhe/Bruchsal, mögliche Tunnellängen) sind auch Fragen zukünftiger Entwicklungen von Neubaugebieten mit zu berücksichtigen. Weiterhin sollte um eine möglichst lange Untertunnelung gekämpft werden, um die Einschnitte in der Landschaft so gering wie möglich zu halten, wohl wissend dass auch die Bauarbeiten am Tunnel die Landschaft verändern können.

Von der BI kam der Wunsch, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat mehr Fakten erarbeiten, um Meinungsdifferenzen auszugleichen. Bretten braucht dazu externe Hilfe, gepaart mit einer Bürgerbeteiligung. Der aktuelle Eindruck der BI ist, dass sich die Stadt nur auf einzelne Brennpunkte fokussiert, nicht gesamtheitlich arbeitet und der Bürger dazwischen als lästig empfunden wird. Für die Zeit bis zur möglichen Verkehrs-Entlastung wurden verschiedene Ideen zur Verbesserung des inneren Verkehrsflusses diskutiert, unteranderem eine Verbesserung der Verkehrsführung auf der bestehenden B294, durch weiteren Rückbau von Ampelanlagen und Abbiegespuren.

Aaron Treut resümierte zum Abend, viele neue Aspekte zur Verkehrsplanung gewonnen zu haben. Unter Anderem setze er auf Kompromisse und Konsens. Harte Contra-Positionen einzunehmen würde niemand helfen. Er würde in den Fraktionen für solide Planungsgrundlagen als Voraussetzung weiterer Entscheidungen werben. Als Wünsche zur OB-Wahl nahm Herr Treut mit auf den Weg: Transparenz und gelebte Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung auf Basis unternehmerischen Denkens, Investitionen für die Stadt und Entbürokratisierung.

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