Header

Rekordverdächtige Rad-Tour

Mit der Sonne strahlte Gernot Hörner gestern um die Wette. Bei Kaiserwetter konnte der Vorsitzende des Radsportclubs Bretten rund 400 Teilnehmer und damit eine rekordverdächtige Zahl am Ende der 33. Auflage seiner traditionellen Rad-Touren-Fahrt vermelden. Sie hatte für viele früh begonnen. Schon um 6:30 Uhr und damit weit vor dem offiziellen Start um 7 Uhr trippelten die ersten Fahrer auf ihren Spikeschuhen um den Startpunkt bei der Ruiter Festhalle. Die meisten hatten zuvor schon eine respektable Anfahrt hinter sich. Zum großen Teil hatten sie die auf dem Rennrad zurückgelegt. Aus dem gesamten nordbadischen Raum, besonders aus der Mannheimer Region, aber auch aus Esslingen, Freiburg oder Rheinland-Pfalz kamen sie. Gemütlicher konnten es Gerhard Rinderspacher und seine Frau Irene angehen lassen. Die beiden Dürrenbüchiger sind leidenschaftliche Radfahrer und nahmen an der Brettener Rad-Touren-Fahrt schon zum zehnten Mal teil. „Wenn in der Nähe ein Volksradfahren ist, dann sind wir dabei“, meinte Gerhard Rinderspacher. Mit der Pamina-Fahrt stehe schon bald das nächste an. Die beiden starteten nicht in der professionellen, sondern in der 44-Kilometer-Variante in der Amateur-Kategorie. Der Dürrenbüchiger hatte seine Kräfte nach einer schweren Krankheit aus gutem Grund mit einem E-Bike verstärkt und freute sich, mit dem neuen Gefährt nicht mehr nur auf den flachen Strecken in der Hardt an den Start gehen zu können. „Völlig ok“, so Gernot Hörner, sei die Teilnahme mit dem E-Bike. Er habe am Morgen etliche Fahrer mit High-Tech-E-Bikes beobachtet. War Rinderspacher einer der ältesten, so ging mit dem achtjährigen Marvin Witt einer der jüngsten Teilnehmer auf die kurze Strecke, die immerhin bis nach Häfnerhaslach und zurück führte. Wer sich auf die große Tour wagte, der darf sich schon mehr als nur Hobbyfahrer heißen. Für Wertungskarteninhaber und Trimmfahrer führten die 112 Kilometer über Sternenfels, Eppingen und Haberschlacht tief ins schwäbische Gebiet nach Cleebronn und schließlich über Hohenhaslach, Schützingen und Maulbronn durch vier Landkreise zurück nach Ruit. Schummeln konnte dabei keiner. An mehreren Kontrollstellen mussten sich die Fahrer ihren Stempel abholen, der das ordnungsgemäße Passieren bestätigte. Dort konnte man sich mit einem alkoholfreien Weizenbier und einem Lyoner-Brötchen stärken. In der Festhalle wartete ganz am Schluss auf die Fahrer ein leckeres Kuchenbüffet, nach dessen Besuch die Heimfahrt noch viel besser gelang.

Tags:,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links