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Podium für Arztversorgung

VBU Bretten und Rechberg-Ini diskutieren Ärztehäuser
(PM) Patienten klagen, dass sie von überfüllten Praxen nicht mehr aufgenommen werden konnten. Problematisch gestaltete sich bisher die Diskussion über gleich zwei beabsichtigte Ärztehäuser in Bretten. Die Vereinigung Brettener Unternehmen (VBU) und die Bürgerinitiative pro Rechbergklinik (BiR) haben sich deshalb gemeinsam dazu entschlossen, am 22. Februar 2017 um 19 Uhr im Bürgersaal des alten Rathauses eine öffentliche Podiumsdiskussion durchzuführen. Nach Vorstellung der aktuellen Ärzteversorgung soll vor allem über die erforderlichen Weichenstellungen zur Absicherung einer ganzheitlich guten Krankenfürsorge im Mittelzentrum Bretten diskutiert werden.

Die Bürgerinitiative pro Rechbergklinik sieht dafür die Notwendigkeit, dass der Neubau der Rechbergklinik um ein Fachärztehaus und um den von der Regionalen Klinikenholding (RKH) vorgestellten Campus rasch ergänzt wird. Zusätzlich sollen Praxen möglichst wohnortnah erhalten und ausgebaut werden. Für die VBU ist eine gute stationäre und ambulante Krankenversorgung zugleich ein wichtiger Standortfaktor, von dem Investitionsentscheidungen und damit die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen abhängig sein können. Von der Podiumsdiskussion erhoffen sich die Veranstalter vor allem Impulse für ein konzertiertes Tätigwerden der handelnden Entscheidungsträger.

An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Dr. Wolfgang Stütz und Dr. Joachim Leitz als in Bretten niedergelassene Ärzte. Von Ihnen wird die aktuelle Situation der haus-, fach- und notärztlichen Versorgung beleuchtet und Hinweise gegeben, was aus ihrer Sicht kurz- und mittelfristig geschehen muss, um bei wachsender Bevölkerung eine ausreichende ärztliche Versorgung sicherzustellen. Über die Campusplanung bei der Rechbergklinik und mögliches Investoreninteresse wird der Sprecher der Bürgerinitiative pro Rechbergklinik, Alt-OB Paul Metzger, informieren. Nicht zuletzt werden die Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz, Grüne, und Joachim Kößler, CDU, die notwendige Krankenfürsorge aus Sicht ihrer politischen Möglichkeiten darlegen. Wegen des für den Landkreis Karlsruhe aufgestellten Bedarfsplans ist außerdem die Teilnahme eines Vertreters der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Aussicht gestellt. Geleitet wird die Podiumsdiskussion vom Vorsitzenden der VBU, Andreas Drabek.

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Kommentare (1)

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    Marion Klemm

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    Zum Beitrag „Podium für Arztversorgung

    Wir dürfen nicht noch mehr Ärzte und vorhandene Fachbereiche (Geburtenstation unseres Krankenhauses, Kinderarzt,Lungenarzt) verlieren, sondern sollten versuchen, das was wir noch in Bretten haben zu erhalten.
    Optimal wäre, ein Ärztehaus am Krankenhaus zu realisieren, um dieses zu stärken und und vlt. Neues anzusiedeln, z.B. eine Kernspin-Praxis. Ich hoffe, wir treffen mit der Veranstaltung auf das Interesse der Bürgerinnen und Bürger und haben ein „volles Haus“.

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