Planfeststellung eingeleitet

Gemeinderat nicht mehr einheitlich gegen B293-Umgehung Jöhlingen

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung Jöhlingen eröffnet. Die mehrere Ordner umfassenden Unterlagen liegen auch im Walzbachtaler Rathaus zur Einsichtnahme durch die Bürger aus.

Davon wird rege Gebrauch gemacht. Zu den interessierten Lesern zählen die Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Jöhlingen (BI), die zu den heftigsten Gegnern des Projekts zählt.

Parallel zu der Offenlage der Akten hatte die BI zu einer kleinen Aktion neben der Jöhlinger Marienkapelle eingeladen. Dort, wo die vorgesehene Umgehung das Landschaftsschutzgebiet Attental durchschneidet, hatten die Aktiven um die Vorsitzende Sibylla Nordwig-Krauß am Rande von Maisfeldern und rund um die Kapelle Protestplakate platziert. Viel Öffentlichkeitsarbeit hatte die BI im Vorfeld nicht gemacht. Deshalb war die Resonanz im Gegensatz zu einer ähnlichen Aktion im März 2018 mit vielleicht 20 Besuchern eher klein.

Sibylla Nordwig-Krauß, Vorsitzende der Bürgerinitiative Pro Jöhlingen (ganz links), informiert über das Planfeststellungsverfahren zur B293

Die BI-Vorsitzende machte darauf aufmerksam, dass mit der Umgehung auch Kosten für die Gemeinde verbunden sein werden, von denen bisher noch niemand etwas wisse. Jöhlingen werde überdies seinen dörflichen Charakter verlieren. Im Gegensatz zu den offiziellen Prognosen, werde die Umgehung viel mehr innerörtlichen Verkehr bringen. „Helfen Sie uns und schreiben Sie Einwendungen. Ich denke wir habe noch eine Chance“, appellierte die Vorsitzende an die Besucher. Unter ihnen konnte sie zwei neue Mitglieder begrüßen.

In der Zwischenzeit zeichnet sich ab, dass die BI auch Unterstützung im Walzbachtaler Gemeinderat hat. Die Einmütigkeit in der Frage der Notwendigkeit der Umgehung hat spätestens mit dem Einzug der Grünen einen Riss erhalten. Das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich, als über den Antrag der Grünen zur Ausrufung des Klima-Notstands diskutiert wurde. Die Ortsumfahrung Jöhlingen bezeichnete Levin Huthwelker (Grüne) bei dieser Gelegenheit als einen Anachronismus. Den zweispurigen Ausbau der Stadtbahn zu fordern und gleichzeitig eine mehr oder minder parallel verlaufende Umgehungsstraße um Jöhlingen herum, könne er nicht nachvollziehen. Gleichzeitig deutete er an, dass nicht nur er diese ablehnende Position im Gemeinderat vertrete.

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Kommentare (22)

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    Ikas

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    Als Antwort auf: Planfeststellung eingeleitet
    Soll der Verkehr sich bis in alle Ewigkeit durch die kleine Brücke durchquetschen? Der Verkehr muss raus aus dem Dorf. Da können wir noch so drum herum reden, eine Lösung für PKW und LKW wohlgemerkt!

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      Michael

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      Als Antwort auf: Planfeststellung eingeleitet Als Antwort auf: Ikas
      seltsamerweise passiert aber an dieser Stelle praktisch nichts. Ich finde die Engstelle gar nicht schlecht, da dadurch der Verkehr heruntergebremst wird. Für mich ist die geplante Variante mit einem längeren Weg von über 1,5km um nach Berghausen kommen nur sehr schwer zu akzeptieren.

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      Trubadur

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      Zu Verkehr raus aus dem Dorf: in Wössingen wird gegen den Durchgangsverkehr der L571a nichts unternommen: Verkehr rollt da genug durchs Dorf, Beton-Bomber von und zum Zementwerk. War das jemals auf der Tagesordnung des Gemeinderats? Bei der LUBW gibt’s für jede Menge Landstraßen Lärmmessungen, für die L571a keine. Bewusst weggelassen oder fehlt der Druck der Gemeinde?

      Siehe Udo von der LUBW: https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml?mapId=58973e26-f9c3-4503-ab19-a43cd188fbbb&overviewMapCollapsed=false&mapSrs=EPSG%3A25832&mapExtent=378337%2C5222047.380407125%2C620069%2C5578186.891857507

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        Radfahrer

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        Leider gibt es für die Betonbomber wie auch in Jöhlingen für die, die in den Grund wollen keine anderen Wege als durch den Ort. Eigentlich sollte das Gewerbe da sein, wo die großen Straßen (möglichst Bundes) sind. In Jöhlingen haben Sie es tatsächlich gechafft ein Grund 2 zu machen und ein Gageneck. Trotzdem werden die alten Gemeinderäte immer wieder gewählt. Unglaublich.

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    Zuhörer

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    Bin ebenfalls gegen die Umgehung. Längere Wege. Innerorts mehr Verkehr weil viele dann über Weingarten fahren, Zerstörung der Natur, mehr LKWs die Lärm über ganz Jöhlingen verursachen, keine Lärmschutzwand. Strecke ist sehr exponiert, daher werden nun alle Bürger von Jöhlingen in den Genuss des Straßenlärms kommen. Dass aber die Grünen gleichzeitig für die Zerstörung unseres Heubergs auf der anderen Seite des Orts sind (Windräder ohne Nutzen) zeigt deren Doppelmoral.

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      Ikas

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      Richtig, weil die Masse des Verkehrs von Bretten kommend sich dann lieber durch zwei Käffer mit 30er Geschwindigkeit durchquält um nach Karlsruhe zu kommen als in einen Bruchteil der Zeit über die Umgehung zum Grötzinger Tunnel zu fahren. Das ergibt keinen Sinn was Sie da behaupten.
      Es werden immer mehr Menschen, der Verkehr wird nicht zurück gehen. Wie auch? Ich hab vor ein paar Tagen mal nachgesehen was eine Monatskarte für die Straßenbahn für 4 Waben so kostet. >100€ / Monat. Gut mit einem Jahresticket könnte man den Preis noch etwas drücken. Das ist schon eine Hausnummer und dann muss man sich noch mit ausfallenden Bahnen, alljährlichen Streiks, im Sommer ausgefallener Klimaanlagen, Maskenverweigerern etc. rumplagen.

      Heutzutage wird keine Straße in der Art durch einen Ort gezogen, sondern daran vorbei! Und genau deswegen werden und müssen solche Altlasten aus den Orten raus.

      Wenns nach mir ginge dürfte kein Vorschlag ohne Gegenvorschlag verweigert werden. Es muss eine Lösung her, es muss einen Fortschritt geben um sich dann um andere Dinge kümmern zu können. Damals beim „Rettet das Wöschbacher“ Tal gabs ja auch diverse Herren die gegen die damalige Umgehung gewesen waren. Das waren auch die gleichen mit nem riesigen Schild im Vorgarten „B293 raus!“. Dann wurde Tempo 30 eingeführt, na besten Dank auch. Eine Alternative wurde nicht unterbreitet, alles abgeblasen und jetzt geht das Theater wieder von vorne los.

      Klar, am besten nen Tunnel der von Bretten direkt nach Karlsruhe führt, also bitte Vorschläge die machbar und bezahlbar sind, ansonsten wird halt etwas Natur zu asphaltiert.
      Achja, zu behaupten (wie es manche hier getan haben) der Verkehr wird weniger werden, der irrt gewaltig. Je mehr Menschen wir sind, desto mehr Versorgungsgüter brauchen die Läden, alleine schon unter dem Aspekt kann der LKW Verkehr, nicht weniger werden.

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    Jöhlinger

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    Und täglich grüßt das Murmeltier….unsere Umgehung wird bestimmt nicht zu mehr Verkehr führen. Es wird die Berghausener Umgehung sein, die uns mehr Verkehr bescheren wird.

    Und der Verkehr wiederum hat in Jöhlingen nix zu suchen. Also, wenn schon permanent kontra, dann bitte an der richtigen Stelle! Vielleicht sollte sich unsere BI auch darauf fokussieren, wenn sie wirklich ernsthaft etwas erreichen will.

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      Ikas

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      Unter der Annahme das es keine Umgehung Jöhlingen geben wird:
      Inwiefern soll die Berghausener Umgehung mehr Verkehr nach Jöhlingen bringen? Der Verkehr fährt ja jetzt schon durch, ob es dann je nach Fahrtrichtung vor/hinter Jöhlingen einfacher ist, ist doch dem Verkehr egal. Es fährt dann sicher niemand extra über die Umgehung, wenn er eigentlich über die B10 nach Söllingen möchte.

      Unter der Annahme das es eine Umgehung Berghausen / Jöhlingen geben wird: Der Verkehr fährt an Jöhlingen vorbei, anstatt durch. Und das soll mehr Verkehr nach Jöhlingen bringen. Hm, ja ok hört sich plausibel an…

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        bauigel

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        Als Antwort auf: Planfeststellung eingeleitet Als Antwort auf: Ikas
        Mehr Verkehr ist genau so unplausibel wie die Erwartungen auf eine ganz große Entlastung. Attental und Gageneck nach Karlsruhe geht heute gar nicht durch den Ort, fast der ganze Rest von Jöhlingen biegt am Badischen Hof ab. In Zukunft müssen die alle Richtung Wössingen raus – also genau zusätzlich auf den Abschnitt östlich vom Badischen Hof, wo es die meisten Anwohner gibt und sich die etliche davon „Ruhe“ durch den entfallenden Durchgangsverkehr erhoffen. Den sie übrigens weiterhin hören werden, weil der Schall von der hochgelegten Anschlußstelle „Jöhlingen Ost“ sich in die östliche Jöhlinger Straße ausbreiten wird. In rückliegende Gärten sogar besser als heute. Schallschutz an der Umgehung ist ja keiner geplant, während heute die Häuser eine gewisse Abschirmung bieten.

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          Ikas

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          Als Antwort auf: Planfeststellung eingeleitet Als Antwort auf: bauigel
          Im Ort wirds ruhiger, natürlich wird es nicht so still wie im Wald sein, dafür müssten wir immerhin das Teleportieren erfinden. Ein Schallschutz ist aktuell zwar nicht vorgesehen, kann aber nachgerüstet werden, sofern es die Grenzwerte überschreitet. Das geht dort jedenfalls besser als im Ort. Grundsätzlich muss der Verkehr aus den Orten raus. Im übrigen kann man bei den Plänen lesen, dass ohne eine Umgehung die Immissionsgrenzen massiv überschritten (Tendenz zunehmend) und mit einer massiv verringert werden.
          https://rp.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/Karlsruhe/Abteilung_4/Referat_44/_DocumentLibraries/B293_Joehlingen/Praesentation_Infoveranstaltung_OU_Joehlingen_am_31.01.2019.pdf
          Seite 31.
          Sollte man sich mal durchlesen, sehr interessant was da alles abgewogen wurde.

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            bauigel

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            „Ein Schallschutz ist aktuell zwar nicht vorgesehen, kann aber nachgerüstet werden, sofern es die Grenzwerte überschreitet.“ Was nicht planfestgestellt ist, wird im Zweifelsfall nicht nachgerüstet werden, weil es von der Baufreigabe und der zugrundeliegenden Statik (Windlast!) nicht abgedeckt ist.
            Grenzwertüberschreitungen in der späteren Realität sind im übrigen genehmigungsrechtlich nicht relevant. Genau so, wie es nicht relevant ist, dass es in der Jöhlinger Straße auch zukünftig punktuell Grenzwertüberschreitungen geben wird – der Zustand wird ja schließlich verbessert…

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          Bernhard

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          Als Antwort auf: Planfeststellung eingeleitet Als Antwort auf: bauigel
          Sie schreiben: „…In Zukunft müssen die alle Richtung Wössingen raus – also genau zusätzlich auf den Abschnitt östlich vom Badischen Hof…“.
          Das ist richtig. Bedenken Sie aber, dass dafür der gesamte Durchgangsverkehr, der Jöhlingen bisher nur notgedrungen durchqueren muss, wegfällt. Und dieser Verkehr macht deutlich mehr aus, als der abfahrender oder ankommender Jöhlinger! Ich meine, dass dies immer gerne mal vergessen wird, wenn es um den „Umweg“ geht, den künftig „Richtung-Karlsruhe-Fahrer“ nehmen müssen.

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            bauigel

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            In Sachen Lärmbelastung fällt der Durchgangsverkehr eben gerade nicht vollständig weg – wie ich bereits geschrieben habe. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ wird hier nicht funktionieren…

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    Jöhlinger

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    @Bauigel: Niemand sagt auch, dass der Verkehr vollends weg fällt, es wird aber einen gewaltigen Unterschied geben.

    Und – in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wird dann endlich auch unsere S4 ausgebaut – in meinen Augen längst überfällig. Könnte mir vorstellen, dass dann auch der ein oder andere umdenken wird. Vor allem dann, wenn es die Gemeinde Walzbachtal schaffen sollte, die unnötige 4. Wabe (nur wegen Berghausen Hummelberg) für die Fahrt nach Karlsruhe auf 3 Waben zu reduzieren. (Der Eilzug hält ja noch nicht einmal in der „Sonderzone“). Man sieht derzeit leider aber keinerlei Anstrengungen (Gemeinde, BI Jöhlingen, etc.), hier Beschleunigungen in den Ausbau der Strecke oder auch das Thema Attraktivität (Stichwort Ticketpreise, Taktung) des ÖPNV voran zu treiben.

    Denn dann könnte der Verkehr noch weiter reduziert werden, wovon die Buddies östlich vom Badischen Hof auch profitieren würden.

    Weingarten wird keine zusätzliche Belastung erfahren, der Umbau mit den beiden Knipserdiensten sorgen ja schon heute für deutlich Unmut. Da würde ich nicht freiwillig durchfahren, wenn ich komfortabel auf die B293 komme (eigene Beschleunigungsspur für uns – Top. Endlich keine Unfälle mehr wie z. B. an der Wössinger Kreuzung) und dann auch noch zusätzlich an Berghausen vorbei nach Karlsruhe fahren könnte, denn die Umgehungen von Jöhlingen und Berghausen in Summe werden einen Effekt erzielen.

    Zur Lärmschutzwand: Eigentlich könnte man die vom Gageneck ja dann entfernen, und da die in Legobauweise zu sein scheint, wieder ein paar Meter weiter östlich aufbauen, oder? Nur wenn ich dich bauigel richtig verstanden habe, fehlt dieser Punkt in der Planfeststellung. Kann das Otto-Normalverbraucher als Eingabe da hinterlegen? Hab mich nie ernsthaft mit solchen Themen beschäftigt – warum auch…

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      bauigel

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      @Jöhlinger
      Bei der S4 gibt’s im Moment nichts voranzutreiben. Solange die Planfeststellung für die B293-Umgehung Berghausen läuft ist im Bereich Hummelberg faktisch Veränderungssperre. Und danach kann man wahrscheinlich erst mal schauen, wie man neben der neuen Umgehung mit einer Stützwand noch Platz schafft für das zweite Gleis – die Gewerbestraße Berghausen lässt grüßen…
      Ach ja… die zusätzlichen Baukosten für die Stützwand muss man dann auch erst noch gegenfinanzieren.

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      Günther

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      klar, jeder kann Einwende formulieren.

      Hier der entsprechende Abschnitt:
      Jeder, dessen Belange durch eine Zulassungsentscheidung berührt werden,so-wie Vereinigungen, deren satzungsmäßiger Aufgabenbereich durch eine Zulas-sungsentscheidung berührt wird, darunter Vereinigungen zur Förderung des Um-weltschutzes (Vereinigungen), können bis einschließlich29.09.2021
      schriftlich oder zur Niederschrift beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schloss-platz1-3, 76131 Karlsruhe oder bei der Gemeindeverwaltung Walzbachtal Zimmer 203, Wössinger Straße 26-28, 75045 WalzbachtalEinwendungen gegendenPlan erheben oder sich zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens äußern(Äußerungsfrist).

      Das ganze Dokument (vermutlich auch geschickter formuliert) steht heri: https://rp.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/Karlsruhe/Abteilung_1/Referat_17/_DocumentLibraries/B_293_OU_Joehlingen/Sonstige_Unterlagen/bkm_b293_joehlingen.pdf

      In den Unterlagen stehen übrigens viele spannende Dinge drin, man muss nur fast unendlich lesen, bis man sich durchgequält hat. Mal ein paar Beispiele:
      – Wie sieht’s mit dem Hochwasserschutz aus und wie wirkt die geplante Umgehung?
      – Wieviel Verkehr zieht die neue Straße an (auf Amtsdeutsch heißt das induzierter Verkehr)?
      – Warum müssen die Obergrenzen für Lärmschutz im Wielandweg eigentlich nicht eingehalten werden?

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      Radfahrer

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      @Jöhlinger ‚Hab mich nie ernsthaft mit solchen Themen beschäftigt – warum auch…‘ Vielleicht sollten Sie sich mal damit beschäftigen was in Jöhlingen lebenswert ist. Es gibt mehr als schnell von A nach B zu kommen. Für mich ist es, dass ich schnell in der Natur bin, bzw. dass es die in meiner Nähe gibt. Sie kennen vielleicht die Wandertafel an der Kapelle ‚Land der 1000 Hügel‘? Setzen Sie sich mal 30 Minuten an der Kapelle oder am Waldrand auf eine Sitzbank oder gehen da ein wenig spazieren. Das Schlimme ist, wir machen offenen Auges mit der neuen Straße viel kaputt, ziehen den Verkehr und den Lärm an. Scheinbar merkt es keiner. Ich fahre gern in den Kraichgau (Bauschlott, Ölbronn, usw.) und bewundere die schönen alten Ortskerne. Bei uns gibt es das nicht. Wir haben nicht viel lebenswertes und einen wichtigen Teil davon machen wir noch kaputt. Viele in Jöhlingen werden sich, wenn das Ding mal da ist wundern wie stark sie die neue Bundestraße hören. Es hat eine sehr exponierte Lage gegenüber der aktuellen Straßenführung, die in einer natürlichen Lärmschutzwand geführt wird. Insbesondere wenn da mal ein Motorrad hochdreht oder ein LKW seine Hupe betätigt wird ein großer Teil des Ortes wach gehalten.

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    bauigel

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    Und selbstverständlich kannst du eine Einwendung mit der Forderung nach planerischer Berücksichtigung von optionalem Lärmschutz machen. Die Gemeinde sollte das zwar eigentlich auch; aber wenn es zusätzlich von Privat kommt, schadet das auf keinen Fall.
    Wenn du aber nicht im Attental wohnst, wird es auch nicht viel bringen, weil das dann mit der Begründung „nicht in schutzwürdigen Belangen betroffen“ unberücksichtigt bleibt – gelesen, gelacht, gelocht…

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      bauigel

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      Und die Elemente vom Gageneck würde ich nicht umsetzen wollen – zu schwer. Sowas kann man wie dort auf den Boden setzen. Aber die Umgehung besteht aus 7 Brücken und 2 Stützwänden, da muss man die Lärmschutzwände aufs Bauwerk setzen, ganz oben am Jöhlinger Buckel, wo man das nicht muss, braucht es auch keine Lärmschutzwand. Von daher bräuchte es auf voller Länge leichtere Alu-Elemente, das ist für die Statik einfacher und günstiger.

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    bauigel

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    Und die Elemente vom Gageneck würde ich nicht umsetzen wollen – zu schwer. Sowas kann man wie dort auf den Boden setzen. Aber die Umgehung besteht aus 7 Brücken und 2 Stützwänden, da muss man die Lärmschutzwände aufs Bauwerk setzen, ganz oben am Jöhlinger Buckel, wo man das nicht muss, braucht es auch keine Lärmschutzwand. Von daher bräuchte es auf voller Länge leichtere Alu-Elemente, das ist für die Statik einfacher und günstiger.

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    Trubadur

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    Wabe Pfinztal und Walzbachtal müssen verschmolzen werden!!! Es kann doch nicht sein, dass man als Tagesticket von Walzbachtal nach Karlsruhe ein Netz Ticket braucht und man dann genauso viel zahlt, um nach Karlsruhe zu kommen, wie wenn man von z.B. Heilbronn nach KA gondelt. Der Zustand ist ein absoluter Witz und der Öffi verliert komplett den Anreiz. Preispolitik des KVV/AVG ist hirnrissig. Wo ist die SPD mit der Forderung des 1 Euro Tickets? Lange nichts mehr gehört…

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