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Plan startet bald

FDP-Bundestagsgeordneter hat B293-Nachricht für die Bürgermeister

(PM /NadR). Eine gewisse Unsicherheit hat Bürgermeister Timur Özcan anklingen lassen zur Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für die Jöhlinger B293-Umgehung. Jetzt hat er und die Pfinztaler Bürgermeisterin dazu Post erhalten vom FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung, der in den letzten Monaten zu dem Thema sehr aktiv war. In einer Presseerklärung schreibt er dazu:

 FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung (Karlsruhe-Land) hat am Sonntag die beiden Bürgermeister Nicola Bodner (Pfinztal) und Timur Özcan (Walzbachtal) darüber informiert, dass die beiden Planfeststellungsverfahren für die B293-Ortsumfahrungen von Jöhlingen und Berghausen im zweiten Quartal 2020 beginnen sollen. Das hat Christian Jung der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger MdB als Antwort auf eine offizielle Parlamentsanfrage (Deutscher Bundestag Frage 068/Januar 2020) mitgeteilt.

Das Planfeststellungsverfahren wird im Auftrag des Bundes von der baden-württembergischen Landesregierung und dem zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführt. „Ich freue mich sehr, dass nach den intensiven Vorarbeiten und einer sehr guten und transparenten Bürgerbeteiligung durch das Regierungspräsidium nun zeitnah das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird. Für die vom Lärm und dem Verkehr geplagten Menschen in Jöhlingen und Berghausen ist das eine sehr gute Nachricht“, sagte Christian Jung.

Gegner der B293-Ortsumfahrungen könnten ihre Einwendungen im Planfeststellungsverfahren artikulieren und gegebenenfalls gegen Planungsfehler der grün-schwarzen Landesregierung unter der planerischen Leitung von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) klagen. Die Grundsatzbeschlüsse für die Ortsumfahrungen und deren Bau seien allerdings nicht mehr rückgängig zu machen. „Dafür gibt es in der Bevölkerung und in der Politik keine Mehrheit!“

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Kommentare (6)

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    Norbert Bensching

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    Herr Jung, die Grundsatzbeschlüsse für die Ortsumfahrung Jöhlingen mit der Wöschbacher-Tal-Trasse und dem Berghausener Hopfenbergtunnel und deren Bau waren auch einmal nicht mehr rückgängig zu machen. „Dafür gab es in der Bevölkerung und in der Politik keine Mehrheit!“. Warum wurden beide aber nicht gebaut?

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    Norbert Bensching

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    Als Antwort auf: Plan startet bald
    Eine sachliche Frage darf man hier nicht stellen? Oder besser, eine sachliche Frage bekommt man hier nicht beantwortet.

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      Waidelich Arnd

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      Wem galt denn diese Frage, Herr Bensching? Bitte den Adressaten eindeutig benennen.

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    Norbert Bensching

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    Es war eine Frage an die Allgemeinheit. Weiß jemand in Jöhlingen, warum die Wöschbacher-Tal-Trasse zwar im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf aufgenommen war, aber trotzdem nicht gebaut wurde.

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    S. Fabry

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    Als Antwort auf: Plan startet bald
    Weil, so wurde damals gesagt, ein Mitglied des Berghausener Gemeinderates bei der Abstimmung eingeschlafen sei und als er geweckt wurde, hat er dagegen gestimmt. So sagt man.

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    Norbert Bensching

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    Als Antwort auf: Plan startet bald
    Liebe Frau Fabry, dass ein einzelner Berghausener Gemeinderat die Ortsumfahrung von Jöhlingen durch das Wöschbacher Tal verhindert hat, gehört wirklich zu den ganz alten Stammtischsprüchen aus einer längst bewältigten Vergangenheit. Die Macht hätte noch nicht einmal der einstimmige Gemeinderat von Pfinztal, der nicht für Jöhlingen zuständig ist. Der Bund hätte wegen so eines Gerüchtes den Bau nicht unterlassen. Ich hoffe auf mehr ernste Sachlichkeit bei der Frage, warum die Wöschbacher-Tal-Trasse nicht als Ortsumfahrung von Jöhlingen gebaut wurde.

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