Pilotprojekt Elektroaltgerät

Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt Aktion des  Landes teil    

(PM).  Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe nimmt an einem Pilotprojekt des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zur Optimierung der Sammlung von Elektroaltgeräten teil.

Im Landkreis Karlsruhe wird an vier ausgewählten Wertstoffhöfen getestet, ob durch verschiedene Anreize und Maßnahmen mehr Elektroaltgeräte erfasst und damit recycelt werden können. Die Elektroaltgeräte sind wegen der darin enthaltenen Rohstoffe zu schade für den Restabfall und sie können auch Schadstoffe enthalten.

Auf dem Wertstoffhof in Linkenheim-Hochstetten können während des Projekts neben den kleinen Elektroaltgeräten auch Großgeräte wie Herde, Waschmaschinen oder Kühlgeräte zu den Öffnungszeiten kostenfrei abgegeben werden. Auf dem Wertstoffhof in Hambrücken wird ein Bonussystem getestet, bei dem man eine kleine Belohnung erhält, wenn man häufiger Elektroaltgeräte abgibt. Beim Wertstoffhof in Untergrombach wurde die Annahmestelle für Elektroaltgeräte neugestaltet und in Zaisenhausen werden an alle Haushalte Sammelboxen und Informationsflyer für eine bessere Sammlung und den Transport der kleinen Elektroaltgeräte verteilt.

Die Öffnungszeiten dieser Wertstoffhöfe, wie auch die Öffnungszeiten aller anderen Annahmestellen des Landkreises, findet man im Abfuhrkalender für 2021, den alle privaten Haushalte erhalten haben, auf der Internetseite und in der Abfall App des Abfallwirtschaftsbetriebes. Diese ist unter der Bezeichnung Abfall App KA kostenfrei in den gängigen App-Stores für das Smartphone erhältlich.

Neben der Rückgabe von Elektroaltgeräten auf den öffentlichen Annahmestellen im Landkreis und der Abholung als Sperrmüll, bietet auch der Handel die Rücknahme von Elektroaltgeräten an. Man sollte sich deshalb bereits beim Kauf eines neuen Elektrogerätes über die Möglichkeiten zur Rückgabe des Altgerätes informieren.

Aus Sicherheitsgründen muss bei der Anlieferung von Elektroaltgeräten darauf geachtet werden, dass Batterien und Akkus, die nicht fest verbaut sind, aus dem Gerät entnommen werden. Dies ist wegen der Brandgefahr sehr wichtig, die von den Batterien und Akkus ausgeht. Die ausgebauten Batterien können ebenfalls beim Wertstoffhof in extra Sammelbehälter für Batterien gegeben werden.

Elektro-Altgeräte enthalten viele wertvolle Rohstoffe, aber auch Schadstoffe, welche die Umwelt belasten können. Umso wichtiger ist es, die Geräte getrennt zu sammeln und zu verwerten. So können Rohstoffe durch Recycling zurückgewonnen und natürliche Ressourcen geschont werden. Das Projekt des Ministeriums wird wissenschaftlich durch das Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung begleitet. Das Institut wird auswerten, welche positiven Ergebnisse durch die Maßnahmen erreicht werden konnten.

Fragen zum Projekt beantwortet der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises unter der Telefonnummer 07251 98 20 64 66.

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