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Parkraumkonzept

Von einem Parkraumkonzept für das Jöhlinger Ortszentrum hat der Walzbachtaler Gemeinderat Kenntnis genommen. Es sollte Lösungen bringen, wie dem enormen Parkraumbedarf für das beim Kirchplatz entstehende „Haus der Gesundheit“ abgeholfen werden kann. Die Aufgabe hatte Lars Petri übernommen. Viel Neues konnte er dem Gemeinderat nicht vorstellen. Keine Überraschung für Silke Meyer. „Wir haben ein solches Ergebnis erwartet“, meinte die Fraktionsvorsitzende der SPD. Viele der Plätze, die der Stadtplaner des Büros Pröll-Miltner aufgelistet hatte, würden ohnehin schon genutzt, wenn sie auch nicht offiziell ausgewiesen seien. Nur eine handvoll der Vorschläge werde übrig bleiben, prognostizierte Silke Meyer.

Lars Petri zeigte sich optimistischer. Er habe die Aufgabenstellung gehabt, möglichst viele der durch den Neubau des „Hauses der Gesundheit“ wegfallenden Parkplätze auszugleichen und neue zu generieren. Am Eingang zur Weingartener Straße könnten beispielsweise bei Umorganisation sechs neue Stellplätze entstehen. Am Eingangsbereich zum Kirchplatz wären noch mal fünf möglich, vor dem ehemaligen Kaiser weitere drei. Gegenüber dem „Lamm“ sah er die Möglichkeit für acht Senkrechtparkplätze. Die allerdings sehe das Regierungspräsidium, für die Landesstraße zuständig, „sehr sehr kritisch“. Mehr 30 zusätzliche Plätze konnte er nicht bilanzieren. Langfristig könnte nur der Erwerb eines zusätzlichen Grundstückes eine Lösung bringen oder man könne den Projektentwickler dazu überreden, das ohnehin vorgesehene Parkdeck größer zu dimensionieren.
Auf dem Parkstreifen im Vordergrund will Planer Lars Petri acht senkrechte Parkplätze anbringen.

Auf dem Parkstreifen im Vordergrund will Planer Lars Petri acht senkrechte Parkplätze anbringen.


Die erste Möglichkeit schloss der Bürgermeister umgehend aus, da er verkaufswillige Eigentümer nicht sehe. Es bleibe nur „der substantielle Ansatz, im Projekt selbst ein Höchstmaß an Parkplätzen“ unterzubringen, an denen sich die Gemeinde über Miete oder Kauf beteiligen müsse. Den großen Wurf werde es nicht geben. Als prüfenswert erachtete Karl-Heinz Burgey den von Andreas Meizinger (CDU) unterstützten Vorschlag von Beate Müller (SPD), entlang der Jöhlinger Straße Kurzzeitparkplätze einzurichten. Meizingers Sorge, den Geschäften rund um den Kirchplatz würde Parkraum entzogen, mochte sich der Bürgermeister nicht anschließen. Für das Vorhalten von Parkplätzen sei immer der Eigentümer, nicht die Gemeinde verantwortlich.

Der Gemeinderat beschloss auch über die Bedenken und Anregungen, die von den Trägern öffentlicher Belange und von zwei Bürgern eingegangen waren zu dem Bebauungsplan für das „Haus der Gesundheit“. Dem Antrag, Bebauung entlang der Schubertstraße zuzulassen, folgte der Gemeinderat deshalb nicht, weil er eine erhebliche zeitliche Verzögerung für die Realisierung des Projekts bedeuten würde.

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Kommentare (2)

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    DerAlteFritz

    |

    Zu dem Artikel: Parkraumkonzept
    Man könnte Bauklötzlen staunen wenn man sieht daß auf der Nachbarschaft eine Tiefgarage existiert.

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    • Avatar

      Genervt

      |

      Zum Artikel Parkraumkonzept

      Als Antwort auf Der alte Fritz
      Fein, fein… gibt dann so ein heilloses Chaos wie vor der Sparkasse. Ist alles prima so lange bis das erste Kind angefahren wird, weil die Verkehrssicherheit durch die kreuz+quer abgestellten Fahrzeuge nicht mehr gewährleistet ist.

      Und dann ist das Geschrei groß. Aber machen wir erstmal, einen Plan haben wir ja nicht…

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